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Handy-Signatur nun auch als App nutzbar

Die Handy-Signatur des Bundes, um Amtsgeschäfte online zu erledigen, verfügt ab nun über eine eigene Smartphone-App. Mittels "speed sign" können damit digitale Dokumente via QR-Code noch schneller unterzeichnet werden, hieß es am Montag bei einer Pressekonferenz mit Staatssekretärin Sonja Steßl (SPÖ). Die kostenlose App ist für die Plattformen Android, iOS, Windows Mobile und BlackBerry verfügbar.

 

Rund 640.000 Österreicher nutzen derzeit die kostenlos zur Verfügung gestellte Handy-Signatur. "Wir haben überlegt, wie wir die Sache von der Usability her steigern", sagte Michael Butz, der mit seiner Firma A-Trust für die technische Umsetzung des Diensts verantwortlich zeichnet. Mit der Handy-Signatur können derzeit mehrere 100 Formulare oder Anträge digital unterschrieben werden und mehr als 200 Services im Verwaltungs- und Privatbereich genutzt werden.

Für die Anmeldung des Handys für einen bestehenden Account sind aus Sicherheitsgründen mehrere Schritte nötig. Danach gestaltet sich das Verfahren einfach: Nach Eingabe des Passworts durch den Nutzer wird am Bildschirm ein QR-Code angezeigt, worüber man am Smartphone zusätzlich mittels Push-Notification informiert wird. Zum Abschluss des Vorgangs muss nur noch die Kamera auf den Code gerichtet werden.

"Mein Ziel als Staatssekretärin für Digitales war es, Verfahren möglichst effizient und ortsunabhängig zu gestalten", sagte Steßl bei der Präsentation. Durch die Handy-Signatur hätten Ämter 24 Stunden geöffnet, auch weniger Gebühren fielen an. Aktuell sei es etwa möglich gewesen, Wahlkarten für die Präsidentschaftswahl elektronisch anzufordern. Besonders beliebt sei die Handy-Signatur bei der Arbeitnehmerveranlagung des Finanzamts.

Das Bundeskanzleramt kooperiert bei der Handy-Signatur mit den Mobilfunkanbietern A1 und T-Mobile. Für Marcus Grausam, CTO bei A1, ist mit der neuen App sichergestellt, dass Österreich auch in Zukunft eine Vorreiterrolle im digitalen Bereich einnimmt. Helmut Spudich, Unternehmenssprecher T-Mobile Austria, sieht darin einen weiteren Schritt, das Vertrauen in digitale Prozesse zu stärken.

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