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Flüchtlingskrise

Flüchtlingsankünfte in Kärnten und Steiermark ungebrochen

Ungebrochen war der Flüchtlings-Zustrom über die Weihnachtsfeiertage in Kärnten. "Täglich kommen nach wie vor rund 3.000 Flüchtlinge mit Zügen und Bussen. Sie werden gleich nach Tirol, Salzburg und Oberösterreich weitertransportiert, da die meisten von ihnen nach Deutschland wollen", sagte Polizeisprecher Rainer Dionisio. Auch im steirischen Spielfeld sind wieder vermehrt Ankünfte zu verzeichnen.

© APA
 

Wenn an einem Tag einmal weniger Flüchtlinge nach Kärnten gebracht werden, bedeute es nicht, dass der Zustrom nachlasse, sondern dass es aufgrund der Logistik in Slowenien zu Verzögerungen komme. Ähnliches berichten auch die steirischen Kollegen bei der Polizei: "Am Sonntag sind für uns sehr überraschend 900 Menschen von den Slowenen an den Grenzübergang Spielfeld gebracht worden", erklärte Leo Josefus. Montagmittag waren ebenfalls schon wieder rund 500 Flüchtlinge registriert und weitertransportiert worden. 400 wurden noch erwartet. Die Zahl der Ankünfte dürfte in beiden Bundesländern in den kommenden Tagen etwa gleich bleiben.

In Kärnten kommen täglich je drei Sonderzüge mit jeweils 540 Flüchtlingen an, außerdem werden alle sechs Stunden acht Busse aus Slowenien erwartet. Die Flüchtlinge wurden laut Dionisio bereits in Slowenien registriert und in Kärnten direkt übernommen. In Spielfeld durchlaufen die ankommenden Menschen den Testbetrieb bei den Registrierungsstellen. Bis Ende Jänner sollen die Testläufe abgeschlossen sein, bis dahin werde immer wieder bei Hard- oder Software um- oder nachgerüstet, schilderte Josefus auf APA-Anfrage.

In Spielfeld sollten auch in den kommenden Tagen die Zahl der Ankünfte gering gehalten werden, da die Baumaßnahmen am Grenzmanagementsystem noch nicht abgeschlossen sind. Doch laut Josefus bestehe für die slowenischen Kollegen keine Verpflichtung, sich daran zu halten. Daher werde stets mit Flüchtlingen gerechnet.

Ab Dienstag wird der Straßenverkehr und damit auch der Grenzübertritt auf der B67 vorerst bis 22.00 Uhr wieder zugelassen. Zumindest für zehn Tage soll der Grenzübergang wieder geöffnet sein, die Freigabe hänge aber stets von der Zahl der ankommenden Flüchtlinge ab.

Kommentare (2)

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fv4s8mthzfz9ovwq6xmmef9zrsgbleq0
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Ich frage mich immer: "Die meisten wollen nach Deutschland"?

Was heißt hier "wollen"? Tagtäglich werden hier die Gesetze der Genfer Flüchtlingskommission gebrochen! Und da sagt niemand etwas? Der "Wilde Westen" galt einst als Land der Gesetzlosen. Jetzt hat ihm halt der "Goldene Westen" den Rang abgelaufen!

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fredfeuerstein
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Was steckt denn wirklich hinter dem ungebremsten

"wir schaffen das ..............."
Ohne Limit,Eintritt als Wirtschaftsflüchtling für jederman,Mindestsicherung,Nachzug ,Gratisunterkunft,Iphone ????????????????
Langsam bekommt man den Eindruck Europa solle destabilisiert werden,was sonst gibt es für Gründe dieser absoluten politischen Unfähigkeit und Nichtsteuerung der Flüchtlingströme in geordnete Bahnen ohne jegliches Limit???
Gute Nacht ,wenn Deutschland 2016 nur mehr lt.Medien 350.000 aufnimmt und im Frühjahr nach 3 Monaten die Grenze dicht macht.
Dann wird Faymann wieder Merkl fragen ,was zu tun ist.

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