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Bilderberg-Teilnehmer "top secret", Polizei im Großeinsatz

Nach dem G-7-Gipfel im bayerischen Schloss Elmau findet von 10. bis 14 Juni mit der Bilderberg-Konferenz im 26,5 Kilometer entfernten "Interalpen-Hotel" im Tiroler Telfs die nächste, wenn auch private, Zusammenkunft von Weltmächtigen statt. Die Teilnehmer-Liste blieb im Vorfeld wie gewohnt geheim. Mehr erfuhr man über die geplanten Proteste und den Polizei-Großeinsatz mit bis zu 2.100 Beamten.

© APA (ZEITUNGSFOTO.AT/DANIEL LIEBL)
 

Weder von der Tiroler Polizei noch von der Führung des "Interalpen-Hotel Tyrol" gab es - erwartungsgemäß - Informationen zu den Gästen der Konferenz. Der Veranstalter selbst war auf APA-Anfrage vorerst für keine Stellungnahme erreichbar. Auf der Homepage der Bilderberger waren die heurigen Teilnehmer ebenfalls nicht aufgelistet, sondern lediglich jene der vergangenen Jahre.

Die Marketing-Verantwortliche der Interalpen-Hotels sagte der APA, dass man selbst noch über keine Teilnehmer-Liste verfüge. Für die Bilderberger sei aber jedenfalls das gesamte Hotel "exklusiv reserviert". An den Bilderberg-Konferenzen sollen alljährlich rund 100 Spitzenpolitiker und Wirtschaftskapitäne teilnehmen. "Diese Zahl kommt ungefähr hin", erklärte die Marketing-Managerin.

Der Einsatz der Polizei in Tirol anlässlich des G-7-Gipfels wird indes nahtlos in jenen rund um die Bilderberg-Konferenz übergehen. Ab Mittwoch nächster Woche starten die Sicherheitsvorkehrungen. Die Zufahrtsstraße "L 35" von Telfs zum dem auf einem Hochplateau gelegenen Hotel wird gesperrt. Wie rund um das Schloss Elmau wird auch um das "Interalpenhotel" eine Flugverbotszone eingerichtet. Diese gelte im Unkreis von 50 Kilometern und dauere von 10. Juni 8.00 Uhr bis 14. Juni 20.00 Uhr, erklärte der stellvertretende Leiter des Tiroler Landeskriminalamts, Christoph Hundertpfund. Die Flugverbotszone wird vom Bundesheer überwacht. Wie Hundertpfund betonte, gelte sie auch für Paragleiter, Leichtflugzeuge oder Drohnen. Auch die Alpinpolizei sei angewiesen, Startplätze für derartige Fluggeräte verstärkt zu beobachten. Der Flugverkehr nach bzw. ab dem Flughafen Innsbruck wird nicht betroffen sein.

Laut Hundertpfund sind insgesamt zwei Demonstrationen angemeldet. Der "Große Protestmarsch" der Anti-Bilderberg-Plattform startet am Nachmittag des 13. Juni vom Rathausplatz in Telfs und soll durch den Ort führen. Laut den Organisatoren werden "2.000 bis 3.000 Teilnehmer" erwartet. Zudem werde eine auf einem Parkplatz angemeldete "Dauerkundgebung" "90 bis 150 Demonstranten" umfassen.

Die Bilderberg-Konferenz war 1954 von Prinz Bernhard der Niederlande ins Leben gerufenen worden, um die Beziehungen Westeuropas zu den USA zu stärken. Weil die Konferenzen weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit über die Bühne gehen, ranken sich um die Treffen eine Reihe von Verschwörungstheorien.

"Gesetzt" bei dem Treffen sind die 34 Mitglieder des Lenkungskomitees, dem unter anderem der frühere EZB-Chef Jean-Claude Trichet, der frühere Weltbank-Direkter Robert Zoellick oder Kontrollbank-Chef Rudolf Scholten angehören. Andere langjährige Teilnehmer sind etwa der legendäre frühere US-Außenminister Henry Kissinger, der schwedische Ex-Chefdiplomat Carl Bildt, die Monarchinnen Beatrix (Niederlande) und Sofia (Spanien), Ex-Novartis-Chef Daniel Vasella oder der frühere Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann.

Laut Medienberichten soll Bundespräsident Heinz Fischer heuer zu den Bilderberg-Gästen zählen. Beim Treffen im Vorjahr in Kopenhagen war aus Österreicher etwa "Standard"-Herausgeber Oscar Bronner zugegen. Weiters anwesend waren laut der auf der Homepage der Bilderberger (www. bilderbergmeetings.org) veröffentlichten Liste etwa Springer-Chef Mathias Döpfner, Airbus-Chef Thomas Enders , der damalige NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen und Google-Executive Chairman Eric Schmidt.

Der Tiroler "Hausherr", Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) wird nicht an dem Treffen teilnehmen. Dies bestätigte das Büro des Landeshauptmanns der APA. Es habe auch "keine offizielle Einladung" gegeben, hieß es.

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Diese huldigen der

schwarzen Magie, diese Teufelsanbeter. Von da aus, können wir uns weitere Schikanen erwarten. Die totale Überwachung der Bürger, deren Ausbeutung an Arbeitskraft und der totalitären geistigen unterwerfung an diese dunkle Macht. Wer aufmuckt wird elementiert, fällt einem Unfall zum Opfer oder sonstigen. Die geheimen Orden haben es in sich, das steht fest.

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Faymann und Co. nehmen teil

Daran wäre eigentlich nichts einzuwenden, doch haben sie dem Volk über Inhalt und Resultat ihrer Gespräche
vollinhaltlich Auskunft zu geben.

Dass dies nicht geschieht, ist der eigentliche Skandal. Man sollte sie gerichtlich zur Auskunft zwingen.

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du armer Träumer, träum weiter.

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Ein privates Treffen wird von 2100 Polizisten bewacht?

Wer bezahlt die Kosten dafür?
Das ist eine Riesenschweinerei und die politisch Verantwortlichen gehören dafür vor die Justiz!
Meine nächste Gartenparty möchte ich auch von der Polizei bewacht haben....

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die Srteuerzahler dürfen dies berappen, wieviel Gold liefert die Republik Österreich denen ab, oder wieviel Flüchtlinge sind wir noch gezwungen aufzunehmen, das wäre interessant.

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