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EU-Wahl in SlowenienEx-Neos-Abgeordnete Angelika Mlinar dürfte leer ausgehen

Die scheidende NEOS-Europaabgeordnete Angelika Mlinar, die für die "Partei von Alenka Bratusek" angetreten war, dürfte leer ausgehen. Exit-Poll sieht Konservative vorne.

NEOS-MITGLIEDERVERSAMMLUNG MIT VORSTANDSWAHL: MLINAR
Angelika Mlinar © APA/GEORG HOCHMUTH
 

Bei der Europawahl in Slowenien hat sich am Sonntagabend ein Sieg der oppositionellen Demokratischen Partei (SDS) von Ex-Premier Janez Jansa abgezeichnet. Einer vom SDS-nahen Fernsehsender Nova24TV publizierten Exit-Poll zufolge kam die gemeinsame Liste von SDS und Volkspartei (SLS) auf 24 bis 25 Prozent der Stimmen, die liberale Namensliste von Premier Marjan Sarec (LMS) auf 19 bis 21 Prozent.

Auf der dritten Stelle landeten die Sozialdemokraten mit 17 bis 19 Prozent, gefolgt von der christdemokratischen Partei Neues Slowenien (NSi) mit 7 bis 9 Prozent und der Linken sowie der Demokratischen Pensionistenpartei (DeSUS) mit jeweils 6 bis 8 Prozent.

Die Verteilung der acht slowenischen EU-Mandate war ungewiss. SDS, LMS und SD dürften je zwei Mandate sicher haben. Während die SDS ein drittes Mandat erreichen könnte, waren auch NSi, Linke und DeSUS im Rennen um die verbleibenden beiden Mandate. Die scheidende NEOS-Europaabgeordnete Angelika Mlinar, die für die "Partei von Alenka Bratusek" der gleichnamigen slowenischen Vize-Regierungschefin angetreten war, dürfte leer ausgehen. Sie wollte ihre Hoffnungen am Wahlabend aber noch nicht begraben. Gewissheit wird es nach der für 23.00 Uhr angesetzten Veröffentlichung der offiziellen Ergebnisse geben.

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