AnalyseRegierungswechsel in EU-Ländern: Konservative geraten unter Druck

Für EVP-Chef Manfred Weber wurden in Österreich die politischen Weichen richtig gestellt. Doch auch er sieht EU und EVP im Umbruch.

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Manfred Weber, Sebastian Kurz: "Enge Zusammenarbeit mit Schallenberg" © APA/BARBARA GINDL
 

Aus Sicht von Manfred Weber, Fraktionschef der Europäischen Volkspartei (EVP) im EU-Parlament, hat man in Wien eine richtige Entscheidung getroffen: „Es ist für die EU wichtig, dass in Österreich weiter stabile Verhältnisse herrschen. Eine Abhängigkeit der Bundesregierung von der FPÖ wäre nicht akzeptabel gewesen“, so Weber zur Kleinen Zeitung. Alexander Schallenberg werde allein schon wegen seiner Erfahrung und Kompetenz in der EU gehört werden: „Als EVP wissen wir mit ihm einen im Europäischen Rat, der am selben Strang wie die Christdemokraten in Europa zieht und mit dem es eine enge Zusammenarbeit geben wird.“

Kommentare (1)
Lodengrün
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4
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Wenn

Ma sich vor Augen hält. Er hat für das Vorgehen der EU bei Ungarn und Polen um Fairness ersucht. Klar er hält ja selbst nichts von der Justiz. Heute wissen wir ja warum.