EU-WeichenstellungBrüssel: Manfred Weber (CSU) verzichtet auf Präsidentenamt im EU-Parlament

Nun ist es fix: Der Fraktionsvorsitzende der EVP im EU-Parlament, Manfred Weber, verzichtet auf die Möglichkeit, in der zweiten Halbzeit Präsident des Europäischen Parlaments zu werden. Er bewirbt sich stattdessen um die Nachfolge des EVP-Vorsitzenden Donald Tusk.

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Manfred Weber © APA/AFP/ODD ANDERSEN
 

Es war Teil des großen Personalpakets der EU: EVP-Fraktionschef Manfred Weber (CSU) war auf dem Weg zum Amt des Kommissionspräsidenten gegen eine, vor allem von Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron errichtete, Mauer geprallt – bekanntlich machte die deutsche CDU-Politikerin Ursula von der Leyen, die sich gar nicht beworben hatte, das Rennen. Der liberale Belgier Charles Michel wurde Ratspräsident, der Sozialdemokrat David Sassoli (zu seiner eigenen Überraschung) Präsident des EU-Parlaments. Weber, so die Abmachung, sollte dafür nach der ersten Halbzeit den Italiener Sassoli an der Spitze des Parlaments ablösen.

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