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EU-AgrarpolitikAgrarminister setzen neue Initiativen für Tierschutz

Bienen, Pelztierzucht und Tiertransporte: Agrarminister der EU setzen neue Agenda und besiegeln Reform.

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Bienenschutz: Schwellenwert für bestimmte Chemikalien soll eingerichtet werden © APA/BARBARA GINDL
 

Jetzt fehlt nur das Abnicken durch das EU-Parlament: Die EU-Agrarminister gaben gestern grünes Licht für die Reform der gemeinsamen Agrarpolitik, die letzte Woche unter Dach und Fach gebracht worden war. Die neuen Regeln sollen 2023 in Kraft treten. Danach müssen die Mitgliedstaaten in den Jahren 2023 und 2024 dafür sorgen, dass mindestens 20 Prozent der Zahlungen an Landwirte in umwelterhaltende Maßnahmen investiert werden. Von 2025 bis 2027 steigt dieser Anteil auf 25 Prozent. Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) bezeichnete die Einigung als „Ökomeilenstein“. Auch in Österreich werde es „auf jeden Fall eine stärkere Klimaausrichtung“ geben. Kritik blieb, wie berichtet, nicht aus: die Grünen werden gegen die Reform stimmen (die trotzdem durchgehen wird), weil diese weit hinter den Ambitionen des „Green Deal“ zurückbleibe, so Martin Häusling, agrarpolitischer Sprecher: es handle sich um ein „grün verpacktes Geschenk an die Agrarindustrie.“

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