Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Gegen Betrug und KorruptionDienstbeginn für die neue EU-Staatsanwaltschaft

Kampf gegen Bestechung, Unterschlagung und Betrug mit EU-Geldern - von heute an nimmt eine ebenso ersehnte wie umstrittene neue Einrichtung ihre Arbeit auf: Die Europäische Staatsanwaltschaft.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Neue Chefin: Laura Codruta Kövesi nimmt als Generalstaatsanwältin heute ihren Dienst auf © APA/AFP/DANIEL MIHAILESCU
 

Der Weg war lang und dornenreich. Schon 2017 war eine neue EU-Einrichtung beschlossen worden, die den Kampf gegen Bestechung, Unterschlagung und Betrug mit EU-Geldern intensivieren sollte, doch erst jetzt kann sie ihre Arbeit tatsächlich aufnehmen – und nicht alle EU-Länder sind mit dabei. Derzeit sind es 22, darunter Österreich. Die Europäische Staatsanwaltschaft EPPO mit Sitz in Luxemburg, wo auch der Europäische Gerichtshof und der Rechnungshof beheimatet sind, ist die erste übernationale Staatsanwaltschaft, die selbst strafrechtlich ermitteln kann. Heute nimmt sie offiziell ihre Arbeit auf.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

ichbindermeinung
0
0
Lesenswert?

EU müsste wegen Brexit massiv Personal abbauen

wegen dem Brexit müsste die EU Zentrale mit Sitz in Belgien u. Luxenburg tausende Mitarbeiter von den gesamt ca. 50.000 abbauen, da 6-7 Nettoeinnahmenmilliarden pro Jahr wegfallen bzw. die EU rd. 66 Millionen weniger Bürger hat; Somit es viel weniger Geld u. noch viel weniger Arbeit für die ganzen Verwaltungsstellen gibt

mobile49
0
3
Lesenswert?

alle EU-staaten , die dies nicht goutieren

geben damit den mißbrauch von EU-geldern offen zu
punkt
na gut , geheimnis war es ja ohnehin keines - wer , wie , wann und wie oft
und die anderen regierungen hoffen , dass ihre kleineren kungeleien nicht ans tageslicht treten

ironie off

gehtso
0
4
Lesenswert?

ich wette,

130 Mitarbeiter sind viel zu wenig. Wenn diese Einheit ihren Job richtig macht, und nicht nur "Alibi-Funktion" hat, wird sich der Personalstand bald gewaltig erhöhen (müssen).