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EU-AgrarpolitikVerhandlungen vorerst gescheitert: „In Detailfragen verloren“

Am Ende der nächtelangen Verhandlungen stand kein Kompromiss, sondern eine Vertagung. Die künftige EU-Agrarpolitik, größter Posten im Budget, ist wieder gescheitert – wenn auch knapp.

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GAP-Reform auf Juni vertagt: Elisabeth Köstinger © APA/HELMUT FOHRINGER
 

„Das ist wie bei einem Versicherungsvertrag, den man sich noch einmal genau durchliest“: Peter Jahr (CDU), einer der Berichterstatter des EU-Parlaments im Landwirtschaftsausschuss, steht die Anstrengung der langen Nacht noch ins Gesicht geschrieben, als er seinen Vergleich anbringt. „Die Überschriften stimmen alle, aber wenn man sich dann in den Text vertieft, kommt man auf Fußnoten, die man nicht mehr akzeptieren kann.“

Kommentare (2)
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scionescio
4
16
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Warum nur 20 oder 30 Prozent- warum nicht innerhalb einer Übergangszeit 100 Prozent?

Die Agrarökonomen bekommen wieder völlig ungerechtfertigte und sauteure Extrawürste- die Konsumenten werden wegen des Klimawandels zu sauteuren BEVS gezwungen, aber die Bauern werden mit Unsummen subventioniert, damit sie mit klimaschädlichen Turbokühen unnötige Milchseen produzieren, mit ihren subventionierten Traktormonstern die Böden ruinieren und mit Massentierhaltung Tierleid produzieren und ein Überangebot auf Kosten der Umwelt produzieren, dass niemand braucht.

fersler
2
21
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wenn

man anfangs liest, dass alle Überschriften gestimmt haben, der Inhalt dazu aber nicht, muss sich Frau Köstinger wohl wie zuhause gefühlt haben.