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EU-KlimazieleUmwelt und Klima: Jetzt beginnt der Streit um die Lastenverteilung

Die EU-Länder sind sich einig: sie freuen sich über die Klimaziele, die sich selbst beim Dezembergipfel gesetzt haben. Damit hört die Einigkeit auch schon wieder auf.

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Von der Leyen, Merkel beim Sondergipfel: "Sektorale Maßnahmen" für die gemeinsamen Klimaziele © AFP
 

Nicht so einig sind sich die EU-Mitgliedsstaaten, welches Land welchen Teil der Bürde zu tragen hat. In der Schlusserklärung des soeben abgehaltenen Sondergipfels heißt es schwammig, es solle weiter nationale Ziele geben, auch wenn "EU-weite sektorale Maßnahmen" eingezogen werden. Damit lässt man sich eine Tür offen, denn die Ausgangslage ist in den EU-Ländern völlig unterschiedlich. Vor allem die reicheren Länder sind in ihren Bemühungen schon recht weit und fühlen sich ungerecht behandelt, weil eine weitere massive Reduktion der Treibhausgasemissionen ungleich schwieriger (und somit auch teurer) ist als für jene (ärmeren) Länder, die noch weit im Rückstand sind. Die aber führen genau das ins Treffen: dass nämlich das Ziel von minus 55 Prozent für sie einfach nicht zu schaffen sei.

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PiJo
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Lesenswert?

klimaschow

ist ein Ereignis mit Unterhaltungs-, zum Teil auch mit Informationscharakter
" von der Leyen und ihre Leute planen am 15. Juli eine große Klimashow "
wohl mehr Unterhaltungscharakter