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EU-AgrarpolitikEntscheidung um "grüne" Millionen für die Bauern

Heute und morgen gibt es „Supertriloge“ und einen Rat zur EU-Agrarpolitik. Österreich geht mit einen Öko-Kompromiss von 25 Prozent der Fördersumme in die Verhandlungen.

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Köstinger: Österreich geht mit 25-Prozent-Vorschlag in die Debatte © APA/HELMUT FOHRINGER
 

Diesen Punkt möchte der portugiesische Ratsvorsitz unbedingt als abgehakt von der Liste bringen, die Zeit drängt ohnehin: Seit Jahren wird über die künftige gemeinsame Agrarpolitik der EU verhandelt, nun könnte tatsächlich der Durchbruch gelingen. Während gestern noch der EU-Sondergipfel um die möglichst verträgliche Umsetzung der Klimaziele bis 2030 rangelte (minus 55 Prozent bei Treibhausgasen, völlig unterschiedliche Ausgangspunkte zwischen reichen und armen Mitgliedsländern, enorme Auswirkungen auf Industrie und Wirtschaft), hat die Landwirtschaft mit ähnlichen Problemen zu kämpfen – auf Brüsseler Ebene in Form eines weiteren „Supertrilogs“ gestern und heute sowie eines Agrarministerrats parallel dazu heute und morgen.

Kommentare (3)
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a4711
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„Ökoschema“

„Österreich zeigt seit Jahren vor, wie es gehen kann, wir sind Vorbild in ganz Europa
Wahrheit ist
93 Prozent der ÖsterreicherInnen sind gegen den Einsatz von Glyphosat. Das österreichische Parlament hat 2019 beschlossen, das Krebs erregende Pestizid zu verbieten. ÖVP und Grüne haben diesen Beschluss aber nicht umgesetzt .Es wäre nicht das erste Mal, dass Köstinger in Österreich Bio predigt, während ihr Ministerium in Brüssel für Pestizide lobbyiert. Erst Ende 2020 setzten sich Köstingers Mitarbeiter gegen den Vorschlag aus Frankreich ein, den Pestizid-Einsatz EU-weit zu halbieren.
Das ist eine Löwingerbühne und in der Hauptrolle unsere Lisl vom Lavantal

tannenbaum
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Und bitte

Lebendtiertransporte über fünfzig Kilometer verbieten! Da werden uns immer idyllische Bilder vorgegaukelt, wo tausende Schafe friedlich auf den Almen weiden und dann werden sie in Container gepfercht und unter katastrophalen Umständen in den Nahen Osten gebracht wo sie unter unfassbaren, tiequälerischen Umständen geschlachtet werden. Ein Bauer, der seinen Tieren so ein Leid antut, ist in meinen Augen kein Bauer sondern Tierquäler und nur auf maximalen Gewinn aus. Vielleicht sollte überhaupt nur so viel Fleisch produziert werden, wie im eigenen Land gebraucht wird. Überall im Land werden jetzt hochgeförderte Schweine und Hünermastbetriebe für Massenprduktion gebaut. Ich kann mir nicht vorstellen, dass plötzlich so viel mehr Fleisch im Land benötigt wird. Und der kleine Bauer kommt unter die Räder.

alsoalso
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Kleinbauern werden immer nur als Wähler vorgespannt

Kassieren tun die Großbauern und Agrarindustrie. Der Mindestlohn für qualifizierte Molkereibeschäftigte beträgt € 2.265,88. Was verdienen Milchbauern mit gut geführten Milchkuhbetrieben (mit viel mehr Arbeitszeit)? Der Vergleich ist eine Schande. Und dann müssen Bauern für ihre Ausgleichszahlungen teilweise Steuern zahlen - noch nie hat man gehört, dass man z. B. für Kinderbeihilfe STEUER zahlt