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EU-Sondergipfel"Migranten als Waffe": Kurz für harte Linie gegenüber der Türkei

Dramaturgie des zweitägigen Sondergipfels geändert: Macron kann am Freitag nicht dabei sein. Wirtschaftsthemen und Außenpolitik im Zentrum. Österreich will "rote Linien aufzeigen".

Bundeskanzler Sebastian Kurz traf zu Mittag mit Ratspräsident Charles Michel zusammen © BUNDESKANZLERAMT/DRAGAN TATIC
 

Der EU-Sondergipfel hat begonnen, wie üblich gab es eine kurze Beratung mit Parlamentspräsident David Sassoli. Anders als ursprünglich geplant wird es beim auf zwei Tage anberaumten und bereits im Gange befindlichen Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel schon am Beginn um Wirtschaftsthemen gehen. Hintergrund der Planänderung ist, dass Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wegen Verpflichtungen in Paris nicht am zweiten Tag des Gipfels teilnehmen kann, wie die Nachrichtenagentur AFP aus EU-Kreisen erfuhr.

Kommentare (12)

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hkgerhard
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Es ist ungeheuerlich

und menschenverachtend, wie auf Kosten der Migranten Politik gemacht wird

Lodengrün
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Unser Kanzler

könnte seinen Anhängern den Sessel, auf dem sie sitzen wegziehen, sie würden es nicht bemerken. Wenn sie dann hart aufschlagen, erzählt er ihnen, das war die Opposition.

Sam125
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Ja hier auf dem Portal gibt es anscheinend viele Erdogan-Freunde,denn statt

froh zu sein,dass sich Herr Kurz,im Gegenteil von der restlichen Eu nicht von Erdogan und seinen grauen Wölfen vorführen lässt,wird er hier auf dem Portal noch immer schlecht geredet! Erdogan kämpft mit Aserbaidschan gegen die verhassten christlichen Armenier,an die die Türkei ja schon einmal ein Genozid veranstaltete! Erdogan ließ die Hagia Sofia in eine Moschee umwandeln,er ließ die wissenschafliche Erkenntnisse der Entstehung der Menschheit aus den Schulbücher entfernen und Koran gerecht anpassen!Er führte die an den Schulen und Universitäten seit Atatürk verbotenen Kopftücher wieder ein! Und er sperrt alle Menschen,auch Journalisten ein,die sich kritisch grgen Ihn äußern! Und ihr rügt noch Herrn Kurz?Wenn Tolerante sich gegen Intolerante nicht zur Wehr setzen, so wird die tolerante Gesellschaft zerstört und mit ihr stirbt auch die TOLERANZ!

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@Sam125 Im Jahr 2016 hat die AKP in Österreich 72,3 % der gültigen Stimmen

bei der türkischen Präsidentschaftswahl bekommen. 37300 Stimmen. In der Türkei bekam Erdogan nur 52,6 %.
Zum Vergleich die KPÖ bekam bei der österreichischen Nationalratswahl 2019 32336 Stimmen.

Mich überrascht das nicht, was hier im Forum zu lesen ist.

Lodengrün
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Da fühlt

er sich wohl, das ist seine Manege. Hier kann er Europapolitik machen.

romagnolo
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Maturanten mit großer Klappe, aber ohne diplomatische Ausbildung.

Phrasendrescher ,wie unser Bundeskanzler ,waren immer schon hauptverantwortlich für große Auseinandersetzungen in Europa und der Welt. Wenn seine Äußerungen nicht so gefährlich wären, wären sie eigentlich nur zum Lachen. Mit Poltern wurde noch nie eine Lösung erzielt. Hoffentlich ignorieren ihn die anderen.

Lodengrün
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Getrost, getrost

man hat ihn schon gelesen. Er nimmt sich wichtig, er ist es nicht. Man hat ihn schon in die Nähe der Populisten gerückt.

Balrog206
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Loden

Gibts eigentlich einen Eu Regierungschef Chef mit seinen % en ??

tannenbaum
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Gibt’s

eigentlich ein EU Land, in dem die Wähler so leichtgläubig und naiv sind wie in Österreich? Ansonsten wären solche Populisten wie Haider, Strache, usw. nie so groß geworden!

madermax
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Zitat Kurz:

"seit langem unerträglich wie mit Journalisten und Oppositionspolitikern in der Türkei"

Warum sagt er das nicht auch Richtung Orban/Ungarn? Traut er sich nicht weil direkter Nachbar? Niedrigere Hemmschwelle weil sie Türkei weiter entfernt ist? Hmm...

SoundofThunder
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🤔

Als er Ratspräsident war hätte vielleicht noch jemand zugehört. Aber mittlerweile kennt man den Ankündigungsriesen als Umsetzungszwerg. Jetzt will er wieder den Zusammenhalt 😏

tannenbaum
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Kurz

spuckt wieder große Töne, aber außer den österreichischen Medien wird seine Meinung niemandem interessieren.