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Ja zur PersonenfreizügigkeitDer abgeklärte Pragmatismus der Schweizer tut Europa gut

Die Schweizer wissen die Vorteile einer EU-Anbindung zu schätzen und lassen die Rechtspopulisten auflaufen. Ein wichtiges Signal für Brüssel - und Richtung London. Eine Analyse.

Die Schweiz ist stolz auf ihre Eigenart, aber sie igelt sich nicht ein
Die Schweiz ist stolz auf ihre Eigenart, aber sie igelt sich nicht ein © (c) AP (Dominic Favre)
 

Die Schweiz, kein Mitgliedsland der EU, hat der Union ein schönes Geschenk gemacht. Zum vierten Mal in 20 Jahren haben sich die Eidgenossen mit großer Mehrheit gegen eine Begrenzung der Personenfreizügigkeit ausgesprochen und damit für eine der vier Grundfreiheiten der EU. Der Ausgang der Volksabstimmung hatte sich zwar abgezeichnet, dennoch war die Erleichterung zu spüren, mit der etwa Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen oder Ratspräsident Charles Michel am Sonntag reagierten.

Kommentare (1)

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Civium
0
3
Lesenswert?

Ein Geschenk??

Ein Geschenk hat sich die Schweiz selbst gemacht indem sie sich indirekt für Europa entscheidet!
Ein Bruch mit der Eu würde die Schweiz in eine Isolation bringen, mit einen Entscheid gegen die Freizügigkeit hätte es weitere Brüche gegeben!
Die EU umschließt die Schweiz und wenn sie die Grenzen im übertragenen Sinne schließen würde, so ist das Alpenland allein zu Hause.
Einen Markt von 500 Millionen Menschen verschließt man nicht die Türe, das muss sogar der konservativste Älpler einsehen.