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AnalyseNach dem EU-Gipfel: Wo die Macht zu Hause ist

Der EU-Gipfel hat mit einer Einigung geendet, alles gut also? Nein, der Ball wurde ans Parlament zurückgespielt – das aus der Zuschauerrolle kaum herauskommt. Die Kommission übrigens auch nicht.

Ursula von der Leyen, Charles Michel, David Sassoli
Ursula von der Leyen, Charles Michel, David Sassoli © AP
 

Vier Tage, vier Nächte, dann war alles vorbei. Die 27 Staats- und Regierungschefs rauften sich beim Finanzrahmen und beim Wiederaufbaufonds zusammen. Es war die große Show der Mitgliedsländer, des Europäischen Rats. Das EU-Parlament hat bei solchen Treffen nur eine Gastrolle, das ist klar. Präsident David Sassoli hielt also zu Beginn eine Rede und verschwand dann mehr oder weniger, das Protokoll sieht das so vor. Bei der Kommission ist das anders, Präsidentin Ursula von der Leyen war ständig dabei beim Gipfel, auch den Außenbeauftragten Josep Borell sah man zuweilen.

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