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EU-MinisterratEin Sommer wie nie: EU plant Korridore für Touristen

Nur äußerst behutsam und mit ständigem Blick auf die Entwicklung der Infektionszahlen könne man an einen Neustart des Sommertourismus denken, ergab ein informeller EU-Ministerrat.

Menschenleere Strände: Schaut so der Sommer aus? © APA/dpa/Wolfgang Runge
 

Gari Cappelli, kroatischer Tourismusminister und damit als Ratsvorsitzender Gastgeber des EU-Ministerrats zum Thema Tourismus, ließ keinen Zweifel an der Wichtigkeit des Themas: „Zehn Prozent der europäischen Wirtschaftsleistung und zwölf Prozent aller Jobs hängen am Tourismus. Er gehört zu den von der Krise am stärksten betroffenen Kategorien.“ Bisher seien rund drei Viertel aller Urlaubsreisen von EU-Bürgern in andere EU-Länder erfolgt – ein 400-Milliarden-Euro-Markt, der völlig zusammengebrochen ist.

Kommentare (9)

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CloneOne
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welcher geistig normale Mensch

macht Urlaub in einem Land, in dem man sich nicht frei bewegen darf, Mundschutz zum Baden tragen muss, sich nur in kleinen Gruppen treffen darf, und sich an viele weitere Einschränkungen halten muss?

Amadeus005
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Korridor heißt Flugzeug

Da kann jeder direkt chartern wie er will. Aber in >10 km über Österreich.
Ich bin für dichte Grenzen für Touristen. Öffnung wie schon jetzt für Geschäftsreisen, Pendler und wichtige Familienbesuche reicht.

zyni
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Tourismus in Kroatien oder Italien,

leider völlig unrealistisch. Menschenmassen vieler Nationalitäten würden sich durchmischen....

duerni
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Urlaub am Meer, die Perlenkette in der Auslage, das neue Auto, ...

.... es könnte ja durchaus sein, dass wir - in der Situation, in welcher wir alle uns befinden - diese Dinge gar nicht mehr leisten können.
Wir werden von der Politik scheibchenweise informiert.
Ein "Bisschen" Angst, ein "Bisschen" Freiheit, ein "Bisschen" Arbeit, ein "Bisschen" Bildung...
Ob uns das gefällt oder nicht - wir ALLE - und dazu gehören auch die Politiker/innen, WISSEN NICHTS!

WAS wir aber wissen - COVID19 hat eine URSACHE!
Wie wäre es, wenn wir - neben dem Bemühen, uns so halbwegs wieder in ein NORMALES Leben zurückzuführen - um diese Ursache kümmern würden?
ALLES was wir NICHT aus China brauchen, kaufen wir auch NICHT MEHR IN CHINA.
China wird's überleben - und WIR AUCH!

wintis_kleine
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@duerni

Ja vollkommen richtig, vor allem der 2. Absatz.
Aber dazu müssen die ÖsterreicherInnen oder auch alle anderen EU BürgerInnen es wieder wert schätzen können, Produkte aus regionaler Produktion zu kaufen, auch wenn einmal um ein paar ct oder € mehr kosten.
Es ist aber zu befürchten, dass sich das nicht alle leisten werden können - schön wäre es aber, wenn wenigstens jene, die es sich leisten können, nicht auch noch auf der Geiz ist Geil Welle schwimmen.

heku49
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......und nicht bei KIK einkaufen........

.......arme Bäuerinnen in Indien, Bangladesch,......

duerni
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@wintis_kleine....wir haben uns - vor Jahren - entschieden ........

.. in eine Gemeinschaft einzutreten - EU - um "Synergie Effekte" zu generieren - soll heißen - Zusammenschluss von Wirtschaften verschiedener Länder - mit gleicher Währung - ABER leider drastisch unterschiedlicher - "LOHNSTÜCKKOSTEN"!
Das bedeutet - in Spanien wird der Spargel so billig produziert, dass INKLUSIVE der Frachtkosten (Spanien bis Österreich ca. 2 500 km) der Kilopreis NIEDRIGER ist als jener vom Spargelbauern in Ebenthal.
Unsere EU-Politik ist - sorry- zu BLÖD, um den Grund dafür abzustellen - nämlich - Lohnkosten oder/und Frachtkosten sind zu niedrig.
Ja, dann wird der Spargel teurer - na und? Wir leben in Österreich - WERDEN WIR ENDLICH PATRIOTISCH.

47er
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Das ist wohl ein Wunschdenken, wenn soviel Arbeitnehmer in Kurzarbeit

oder gar arbeitslos sind. Viele Leute müssen m. M. n. schauen, wie sie mit den gekürzten Einnahmen über die Runden kommen. Vielleicht ein nachgeholtes Familientreffen oder ein Kurzurlaub, mehr wird für viele nicht möglich sein. Ja die Pensionisten dürften eventuell die alte Reiselust überfallen, aber die wollen ja wieder Kreuzschifffahrten oder nach Übersee.

hfg
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Ein Korridor wird nicht reichen

Es gibt fast nur eine Strategie um eine zweite oder sogar dritte Welle der Pandemie zu verhindern. Reisen uns große Veranstaltungen können nur durch rigorose Testungen und dadurch Sicherstellung das keine Wiedereinschleppung des Virus erfolgt durchgeführt werden. Dafür muss eine Infrastruktur von vielen lokalen und an den Grenzen zu errichteten Schnelltestlabors geschaffen werden. Ein Testergebnis muss rund um die Uhr in kurzer Zeit erstellt werden. Diese Investitionen sind notwendig, verhindern Quarantäne und ermöglichen die meisten Aktivitäten wie Reisen, Kultur und auch Pflege- und Erntepersonalengpässe könnten verhindert werden.