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BrexitJohnson verzichtet im Wahlkampf auf Drohung mit "No Deal"

Laut Bericht der "Times" hat britischer Premier Boris Johnson die Strategie geändert. Stattdessen liegt der Fokus nun auf Zustimmung zum EU-Austrittsabkommen.

© AP
 

Der britische Premierminister Boris Johnson will einem Zeitungsbericht zufolge von seiner Drohung mit einem No-Deal-Brexit im Wahlkampf ablassen. Er habe auf diese Drohkulisse eines EU-Abschieds ohne Abkommen im Programm seiner Konservativen Partei für die Neuwahl am 12. Dezember verzichtet, berichtete die "Times" am Samstag.

Stattdessen wolle er den Fokus auf eine Zustimmung zu seinem Austrittsabkommen legen, das er mit der EU im vorigen Monat ausgehandelt hatte. Johnson hatte immer wieder erklärt, Großbritannien notfalls auch ohne Abkommen am 31. Oktober aus der Europäischen Union zu führen, war aber vom Unterhaus zum Antrag auf eine Verlängerung der Brexit-Frist bis zum 31. Jänner gezwungen worden.

Johnson hatte am Freitag der Aufforderung der Brexit Party von Hardliner Nigel Farage zu einem Verzicht auf seinen Brexit-Deal und der Bildung eines Wahlbündnisses eine Absage erteilt. "Was wir haben, ist ein fantastischer Deal, von dem niemand dachte, dass wir ihn bekommen könnten", sagte Johnson dem Sender ITV. Nach einem Wahlsieg im Dezember könne er dieses Abkommen durch das Parlament bringen.

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