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In PolenBierlein hält an EU-Perspektive für Westbalkan fest

Bei Westbalkan-Konferenz: Bundeskanzlerin will spätestens im Oktober Beginn der Beitrittsgespräche mit Nordmazedonien und Albanien.

Gespräche auf höchster Ebene: Kanzlerin Bierlein mit Theresa May © APA/BUNDESKANZLERAMT/ANDY WENZEL
 

Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein hat sich am zweiten Tag der Westbalkan-Konferenz in Poznan (Posen) in Polen für eine klare EU-Beitrittsperspektive der Westbalkan-Länder ausgesprochen. "Die enge Anbindung und die Aufrechterhaltung der europäischen Perspektive für die Staaten des Westbalkans sind wichtige Anliegen Österreichs", sagte die Bundeskanzlerin am Freitag.

Sie hätte sich gewünscht, dass der EU-Gipfel im Juni Beitrittsverhandlungen mit Nordmazedonien und Albanien aufgenommen hätte, so Bierlein. Nun hoffe sie, dass diese Entscheidung "so schnell wie möglich, spätestens im Oktober" getroffen werde.

Österreich sei jedenfalls "aus vollster Überzeugung" Gründungsmitglied des Berliner Prozesses, der 2014 von der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel initiiert worden war, sagte Bierlein. So sei die Region seitdem mit konkreten Initiativen unterstützt worden und so "ein unerlässlicher Beitrag zu bedeutenden Fortschritten, insbesondere im Bereich der Rechtsstaatlichkeit, geleistet" worden.

Parlamentarische Zusammenarbeit

Der heurige Westbalkan-Gipfel beschäftige sich mit Konnektivität auf allen Ebenen. "Hier setzt Österreich schon wichtige Initiativen, die als Anregung für entsprechende Arbeiten im Rahmen des Berlin Prozesses dienen könnten", erklärte die Bundeskanzlerin. So sei die parlamentarische Zusammenarbeit zwischen Österreich und den Westbalkan-Staaten ein "wesentlicher Grundpfeiler unserer Partnerschaft". Sie werde sich daher "auf nationaler und europäischer Ebene weiterhin dafür einsetzen, Vertrauen zu schaffen und den Dialog zu vertiefen", betonte sie.

Eine weitere Priorität Österreichs sei "praxisbezogenes Lernen", so Bierlein. Um eine Abwanderung von Fachkräften zu vermeiden, müsse eine optimale "Konnektivität" zwischen dem Bildungssystem und dem Arbeitsmarkt sichergestellt werden. Länder wie Österreich und Deutschland hätten hier eine lange Tradition der "dualen Ausbildung", betonte die Bundeskanzlerin.

Gute Nachbarschaft

Österreich sehe sich zudem verpflichtet, die guten nachbarschaftlichen Beziehungen mit den Ländern des Westbalkan unter der Prämisse der Rechtstaatlichkeit zu vertiefen, so Bierlein. Sie fordere daher auch vertrauensbildende Maßnahmen in der Region, besonders im Dialog zwischen dem Kosovo und Serbien.

Dem Berlin-Prozess gehören die ex-jugoslawischen (Teil-)Staaten Kosovo, Bosnien und Herzegowina, Nordmazedonien, Montenegro, Serbien sowie Albanien, ebenso wie die EU-Mitgliedstaaten Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Kroatien, Österreich, Polen und Slowenien an. Kernpunkt des Berlin-Prozesses stellt die Wirtschaftszusammenarbeit dar, vor allem im Bereich von Infrastrukturprojekten.

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Danke für Ihr Verständnis.

Hildegard11
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Westbalkan

Klingt komisch mit der Beitrittseile, aber bevor Russland und China wieder allzu interessiert sind....

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LuisGolf
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Fr. Bierlein...

....bitte nur verwalten die nächsten Wochen und keine schwachsinnigen Aussagen mehr tätigen, bitte, bitte!!!

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checker43
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Sie setzt

nur die Politik von Kurz fort. Der will die Balkanstaaten in der EU haben.

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lombok
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Frau Bierlein sollte dennoch ein bsserl auf die Bremse drücken!

Es kann doch nicht ihr Ernst sein, dass Nordmazedonien und Albanien auf Biegen und Brechen in die EU müssen. Und das dies ein "wichtiges Anliegen Österreichs" sei, höre ich ebenso zum ersten Mal.

Tja und dann zum leidigen Thema "van der Leyen". Auch in diesem Fall habe ich mich wohl verhört, dass dies von Frau Bierlein so erstrebenswert war. Nur weil van der Leyen eine Frau ist, sollte Frau Bierlein dennoch nicht außer Acht lassen, dass van der Leyen an Inkompetenz, Dampfplauderei und Peinlichkeiten kaum zu überbieten ist. Auch wenn für Bierlein scheinbar nur wichtig ist, dass es sich um eine Frau handelt ...

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checker43
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Bei

Kurz hatten Sie aber keine Einwände? Googeln Sie mal nach "Kurz, Kneissl Mazedonien Serbien Kosovo EU-Beitritt". Klar, Kurz hat das message controlled, man will den Bürger nicht mit allem belasten, was man so macht.

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lombok
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@checker43

Ich akzeptiere Ihre Meinung und erwarte mir das auch von Ihnen. Und auch bei einem Herrn Kurz verstünde ich das nicht. Wie kommen Sie auf so etwas, dass ich keine Einwände hatte?

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selbstdenker70
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..

Nordmazedonien und Albanien...die nächsten Länder die das Wirtschaftswachstum in der EU "enorm" heben werden..

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Lodengrün
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Na die traut sich was

Spricht mit May. Das darf doch nur Herr Kurz. Und dann vielleicht auch noch mit Netanjahu. Auf der anderen Seite ist May out und unser Ex-Kanzler gibt sich nur mit Regierenden ab. Auch wenn er eigentlich nur wie im Fall Merkel bei der Dame stets etwas auszusetzen hatte. Aber was tut man nicht alles um nur wieder zum Trog zu kommen. Da heuchelt man schon einmal Treue zu Mitterlehner oder zur Regierung.

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Lodengrün
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Tja liebe Kurz Groupies

Alles was ich da beschrieben habe kann belegt werden. Auch das er in Kärnten nicht einmal die Petition entgegennahm weil die happy Hours mit Klitschko ihm wichtiger waren. Wir vergessen nicht.

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MedAH
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Völlig sinnbefreiter

Kommentar von Frau Lodengrün

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burgring0
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typisch Lodengrün...

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