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Thomas Waitz (Grüne)"Durch die Glühbirnen-Verordnung Strom von zwei AKW eingespart"

Der steirische Spitzenkandidat der Grünen, Thomas Waitz, über seine Liebe zur Imkerei, die „Erblast“ als Biobauer, seine Rolle als einziger österreichischer Verhandler über die Agrarförderungen der EU ab 2021 und die Rückkehr auf die Ersatzbank im Zuge dieser Wahl.

Thomas Waitz (Grüne) © Pajman /Ballguide
 

Am 26. Mai wird gewählt: Claudia Gigler spricht mit allen steirischen Spitzenkandidaten zur EU-Wahl über ihr Leben, über ihre Beziehung zu Europa, über das, was sie von den Mitbewerbern trennt.

  • Thomas Waitz wurde am 16. Mai 1973 in Wien geboren.
  • Er betreibt einen Biobetrieb mit Holzwirtschaft in der Südsteiermark, sein persönliches Steckenpferd ist die Imkerei. Seine Lebensgefährtin kümmert sich um die Schafzucht und um Zucht und ausbildung von Border collies.
  • Seit mehr als zehn Jahren engagiert er sich bei den Grünen Bäuerinnen und Bauern, bis 2016 war er der erste und bisher einzige Grüne Kammerrat in der Steirischen Landwirtschaftskammer, seit Herbst 2017 ist er Obmann der grünen Bauern Österreichs.
  • Seit 2017 ist Georg Waitz Abgeordneter im EU-Parlament, aber schon seit 2004 aktiv bei den Europäischen Grünen.

Thomas Waitz im Gespräch

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Kommentare (22)

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heinz31
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Lieber Herr Waitz,

Ich schätze sehr, daß Sie sich um ökologische Landwirtschaft kümmer und das auch leben. Solche wie Sie brauchen wir weit mehr!
Nur: Bei des AKW-s liegen Sie falsch. Denn nicht die Glühlampenverordung ist Schuld, sondern der freie Markt und die technische Entwicklung. Das wäre sowieso passiert! Denn jeder Konsument kann rechnen und greift zur verbrauchsarmen LED.

Die Glühbirnenverordung ist genauso unnötig, wie Gurken, Staubsauer usw.
Sie können heute in der EU noch massenweise Glühbirnen kaufen - gar kein Problem.

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X22
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Da der Mensch zu den Ge­wohn­heits­tieren gehört, geht ohne ein bisserl

Anstupsen nicht, dass die Entwicklungen nicht stehen bleiben und der Markt einen Einfluss hat ist auch unbestreitbar, die Umsetzung bei der es hapert, muss halt immer nachgeholfen werden, andere Bsp. Sicherheitsgurt, Freisprecheinrichtung, Partikelfilter, würde es die ohne ein wenig Nachhilfe so geben?

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ww100
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Hab ich mich verrechnet?

AKW: 1200 MW=1200 000 000 W
2 x AKW = 2400 000 000 W

Verbrauch Glühbirne : 60 W
Verbrauch Sparlampe mit ähnlicher Helligkeit: 10 W

Delta: 50 W

2400 000 000 / 50 = 48 000 000

Conclusio: Es wurden „nur“ 48 Millionen Glühbirnen durch Energiesparlampen getauscht oder wo liegt mein Denkfehler?

Netzverluste durch Transport etc. sowie therm. Leistung lasse ich außen vor. Es wird ja explizit Strom erwähnt und nicht Wärme die bei AKWs durch KWK anfällt.

Ich begrüße jeden Ansatz zum Energiesparen, aber ich hätte europaweit mit einem höherem Impact gerechnet.

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ww100
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Fehler erkannt..

Die Lampen brennen ja nicht 24/7 ... mit der durchschnittlichen Betriebsdauer sollte ein passabler Wert zustandekommen.

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Mein Graz
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@heinz31

Es wäre sowieso passiert? Vielleicht. Die Frage ist nur: wann?
Wenn ich mich recht erinnere waren die ersten "Sparbirnen" sauteuer. Wäre der Konsument nicht gezwungen gewesen diese zu kaufen - viele hätten weiterhin zur normalen Glühbirne gegriffen.

Und zur Info: die Gurkenverordnung war ein Wunsch der Erzeuger, damit sie effektiver verpackt werden können. M.W. ist sie schon längst wieder aufgehoben.

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weinsteirer
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man darf

auch sicher sein das das glühlampenverbot das werk der leuchtmittellobbyisten war!

schauen sie sich mal die gewinnanteil zwischen einer glühlampe und einer energiesparlampe an!

und wenn die abwärme aus strom so schlimm ist dürfte es auch keine elektroheizungen geben!

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paulrandig
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Schade - ein drittes und viertes AKW könnten noch eingespart werden,...

...würde nicht, weil's eh so wenig Strom braucht, durch die LED-Technik locker doppelt so viel Licht produziert wie zuvor. Alles wird beleuchtet: Jojos, Schuhsohlen, Frisbees, Geschäfte nachtsüber, viele Schilder und Markierungen, die früher mit Reflektoren ausgekommen sind, Luftballons, Unmengen an Spielzeug und Dekorationsgraffel - alles, alles, alles muss leuchten, blitzen und blinken...

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kritiker47
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Was macht der

Waitz alles in seinem Bio-Weingarten ? Auch Kupfer spritzen ? Dies ist in der normalen Landwirtschaft verboten, wegen zu hoher Giftigkeit. Prost !

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X22
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Die spirituell ökologische hat auch ihre Wirkung und ist nicht minder giftig

Zwei Viertel Strachekickl und mit je an Achterl Vilgudwalhofer auf 1000 Liter reicht für ca. 3 ha, einmal Jährlich ausbringen reicht, zuviel schadet nur, wird gleich all😆s Braun

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schadstoffarm
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wenns in der abnormalen Landwirtschaft verboten ist

ist es auch in der Biolandwirtschaft verboten.
Empfehle zwischen den Prösterchen etwas Abstinenz.

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hakre
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!

und wo kann ich die ledbirnen entsorgen? das ist doch gefährlicher müll!!

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Scaurus
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Du postest einfach gefählriche Falschinformation, hakre.

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X22
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LED Lampen sind nicht gleichzusetzen mit "Energiesparlampen (Quecksilberdampf), daher auch Gesundheitsschädlich"

LED gleich wie Energiesparlampen beim Resyclingcenter oder Elektromarkt abgeben, bei den LEDs geht es in erster Linie um die Wiederverwertung der Rohstoffe, bei den Kompaktleuchtstofflampen= Energiesparlampen gehts zusätzlich um s giftig sein. normale Glühlampen in den Restmüll

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Church-Hill
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Glaubt der wirklich,

was er sagt?

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Eyeofthebeholder
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@Church-Hill: Das ist eigentlich für jeden

der der Grundrechnungsarten mächtig ist leicht nachzurechnen.

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Carlo62
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Und wer mehr als die Grundrechnungsarten beherrscht,

kann sogar ausrechnen, um wieviel Heizöl mehr verbraucht worden ist, weil ja die Wärmeenergie der Glühlampen weg ist!

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X22
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?Carlo

Brennwert Heizöl Liter ca. 11 kWh
Glühbirne 60 W (5% Lichtl., 95% Heizl.), (4h pro Tag) sind pro Jahr ca. 83 kWh, ist ca. 7,5l Heizöl pro Jahr
eine gleichwertige LED verbraucht ca. 85% weniger Energie,
auf die Heizleistung der Glühbirne bezogen, erspart man sich ca. 70kWh.
Wie schon erwähnt, man heizt ja nich das ganze Jahr und die tatsächliche Einsparung ergibt sich logischer Weise aus einer Rechnung die alle Einflüsse mit einbezieht, Heizungsarten, Raumtemparaturen, tatsächliche Einschaltdauer....

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Mein Graz
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@Carlo62

Unbedingt!
Und auch gleich dazu rechnen, wie viel Energie man sich im Sommer erspart, weil die Wärmeenergie der Glühbirnen wegfallt und man die Klimaanlage weniger braucht.

*Kopfschüttel*

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Eyeofthebeholder
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@Carlo62: Ja bitte, rechne vor!

Und bitte auch die Gegenüberstellung der Heizleistung einer Glühbirne und einer Öl-Zentralheizung nicht vergessen, sowie die Effizienz der Wärme-Strom-Wärme-Kopplung.

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weinsteirer
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und dafür

unmengen an schwermetallen freigesetzt!

die led technik war noch nicht so weit und daher der zwischenschritt mit den energiesparlampen ein wahnsinn!

den im gegensatz zu einer simplen glühlampe befindet sich in einer energiesparlampe ein wahrer giftcocktail!

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Eyeofthebeholder
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@weinsteirer: Erstaunlich dass dieses Märchen heute immer noch verbreitet wird...

1.) In einer Kompaktleuchtstofflampe ist kein "wahrer giftcocktail" sondern ca. 1-2 mg Quecksilber. In einem normalen Fieberthermometer befinden sich ca. 1.000 mg Quecksilber - nur damit einmal die Größenordnung klar ist.

2.) In Europa werden immer noch 2/3 des Stroms mit kalorischen Kraftwerken erzeugt. Der höhere Stromverbrauch der Glühbirne verursacht somit mehr Quecksilber-Emissionen als in einer Kompaktleuchtstofflampe enthalten ist, dazu noch CO2, Stickoxide, Schwefeloxide, Uran (!) und einige andere Luftschadstoffe. Eine detaillierte Auflistung findet man bei Wikipedia unter "Kohlekraftwerk#Luftschadstoffe_und_Gesundheitsbelastungen"

3.) Durch die kürzere Lebensdauer verursacht die Glühbirne erheblich mehr Müll, und auch die Gewinnung von Wolfram ist nicht gerade umweltschonend.

Somit sollte klar sein, dass die Ökobilanz einer Glühbirne einfach nur katastrophal ist.

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paulrandig
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Eyeofthebeholder

Gute Argumentation!
Bis aufs Fieberthermometer. In den Dingern ist schon lange kein Quecksilber mehr drinnen.
Leider haben auch viele billige LED-Birnen oft eine schlechte Lebensdauer, weshalb sie erstens ebenfalls unnötig Ressourcen verbrauchen und zweitens die Konsumenten pro Betriebsstunde mehr Geld kosten als teurere Markenware.
Hier müssten qualitative Mindeststandards gesetzt werden.

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