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Kärnten intern

Köstinger erhielt Vorzug vor Freund

Die Kärntner VP-Politikerin Elisabeth Köstinger war bei der EU-Wahl erfolgreich / Klaus-Jürgen Jandl von den Neos will als Bürgermeister-Kandidat in Klagenfurt antreten.

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Schöner Erfolg für die Kärntner ÖVP-Europa-Abgeordnete Elisabeth Köstinger. Sie erhielt bei der EU-Wahl am Sonntag bundesweit 58.668 Vorzugsstimmen, davon 7970 aus Kärnten. Der Bauernbund hatte massiv für sie geworben. Das war auch bei der EU-Wahl 2009 der Fall. Damals hatte Köstinger schon sensationelle 40.000 Vorzugsstimmen bekommen. Nur ÖVP-Spitzenkandidat Othmar Karas kam am Sonntag auf mehr Vorzugsstimmen: 82.514 Wähler schrieben seinen Namen auf den Stimmzettel. SPÖ-Spitzenkandidaten Eugen Freund gaben 45.847 Wähler den Vorzug, davon 7375 Stimmen aus Kärnten. FPÖ-Spitzenkandidat Harald Vilimsky erhielt 20.781 Vorzugsstimmen, 1004 aus Kärnten. Er wurde vom Kärntner FPÖ-Kandidaten Erwin Angerer überflügelt: Ihm gaben 1050 Kärntner ihre Vorzugsstimme. Angelika Mlinar, die Neos-Spitzenkandidatin kam bundesweit auf 12.489 Stimmen, in Kärnten erhielt sie 840.

Neos-Bürgermeister-Kandidat für Klagenfurt

Die Neos munitionieren sich bereits für die nächste Wahl auf. Am Samstag findet in Kärnten die Landesversammlung statt, bei der ein neuer Landessprecher und ein siebenköpfiger Landesvorstand gewählt werden. Einziger Kandidat für die Landessprecher-Funktion ist Klaus-Jürgen Jandl. Der 49-jährige Heimkehrer war in Wien und im Ausland in der IT-Branche tätig und wird jetzt hauptberuflich Neos-Politiker in Kärnten. Denn er peilt ein Ziel an, auf das sein Nachname einen Hinweis gibt: Jandl, Sohn des langjährigen Klagenfurter ÖVP-Stadtrates Dieter Jandl, will als Bürgermeister-Kandidat in Klagenfurt antreten. Sofern er bei der Vorwahl gewählt wird, schränkt Bundesgeschäftsfüher Feri Thierry ein.

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