Kritik und HämeVerhaltene Netz-Reaktionen auf CDU-Chef Merz

"Zurück in die 1990er-Jahre", das "Nokia 6210 der Politik", eine CDU, die auch "rein gar nichts aus ihrer Niederlage gelernt" hat: Die Reaktionen auf die Wahl von Friedrich Merz zum neuen CDU-Chef fallen auf Twitter nicht euphorisch aus.

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© Twitter
 

Friedrich Merz ist neuer CDU-Parteichef. Der 66-Jährige schaffte es im dritten Anlauf, auf Twitter sind die Reaktionen auf seine Wahl bislang eher bescheiden:

Es gibt demgegenüber auch positive Reaktionen, zumeist aus Parteikreisen bzw. aus ihrem Umfeld:

 

Kommentare (5)
iMissionar
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Kampagnenjournalismus

Dieser Artikel illustriert perfekt den Kampagnenjournalismus und das Qualitätsproblem, dem sich die Kleine Zeitung unter CR Patterer ausgesetzt sieht. Man legt fest, dass Merz - als Vertreter einer konservativeren Strömung - nicht gut wegkommen kann und versucht das mit „Twitter-Reaktionen“ zu belegen. Irre, dass man als Maßstab eine links-links-grüne Plattform von Menschen mit zu viel Tagesfreizeit nimmt. Zusätzlich: Man wählt als „Beweis“ Accounts aus, diese sind laut eigenem Profil „grün sozial liberal“, „2x Überzeugter Juso (Jungsozialist)“, „11 Follower, darunter Bundesgeschäftsführer DIE LINKE“, „9 Follower, Annalena Bearbock Fan und Grüne Hamburg Unterstützer“. Diese führt man als Kronzeugen an, dass die vorgefertigte Kampagne „Merz sei mies“ von der „Netzgemeinde“ (wer immer das sein soll) getragen werde. Alle, die Merz hingegen gut finden, seien „aus Parteikreisen bzw. ihrem Umfeld“. Dieses Grundproblem der Kleinen Zeitung wird immer sichtbarer. Wo wird das enden?

Kleine Zeitung
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@iMissionar,

Wir sind eine unabhängige Tageszeitung. Die Entscheidung worüber wir berichten, entscheiden wir nach rein journalistischen Standpunkten und hängt nicht von Inseraten ab. Liebe Grüße aus der Redaktion

iMissionar
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Werte Redaktion

Ich bin davon überzeugt, dass Ihr nicht käuflich seid und Inserate nicht entscheiden, worüber ihr berichtet. Ebenso wenig habe ich mich darüber beschwert, worüber ihr berichtet. Das Problem - und das sehen, wie ich Rückmeldungen aus meinem Umfeld entnehme, sehr viele so - ist das WIE. Ja, Journalismus mit Haltung ist wichtig und ich verstehe auch das Bedürfnis der Redakteure, ihre Weltanschauung und Ansichten an die Leserschaft zu bringen. Das ist auch durchaus in meinem Sinn, für emotionslose Fakten braucht man keine Zeitung. Was aber in befremdliche Schieflage geraten ist: Die Gewichtung. Ich weiß nicht was euch dazu bewogen hat, vielleicht war es auch ein schleichender Prozess, aber das Koordinatensystem in vielen Bereichen ist hier inzwischen links-links der Mitte. Weit links-links der Mitte. Diese harmlose Auflistung, Auswahl und Kommentierung von Twitter-Redaktionen zur Merz-Debatte hat den erhobenen Vorwurf wieder eindrucksvoll bewiesen. Falls ihr diese Auswahl und Einordnung tatsächlich objektiv in Ordnung findet - was ich bezweifle - dann wäre das Dilemma realistischerweise kaum noch lösbar. Beste Grüße

valentine711
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Möge Merz

den von Merkel eingeschlagenen Linkskurs beenden! Etwas mehr Verantwortungsethik in der Asylfrage wäre auch wünschenswert.

heri13
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Die cdu sind um nichts besser als unsere schwarz/Türkisen.

Je näher sie am Boden.desto tiefer graben sie sich ein.
Versager alle beide.