Polen, WeißrusslandLage an der Grenze eskaliert, Merkel bittet Putin um Hilfe

"Die Migranten an der polnisch-weißrussischen Grenze dürfen nicht zum Spielball werden", warnt Migrationsexpertin Sylvia Hahn im Interview.

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Flüchtlinge an der polnisch-weißrussischen Grenze © AFP
 

Die Lage an der Grenze zwischen Weißrussland und Polen spitzt sich erneut zu. Weißrussische Sicherheitskräfte gaben Schüsse ab. Sie hätten den Migranten Angst einjagen wollen, indem sie Schüsse in deren Anwesenheit abfeuerten, twitterte das polnische Verteidigungsministerium. Die Polizei in Polen nahm mehr als 50 Migranten nahe der Grenze zu Weißrussland fest. Polen erwägt laut Regierungssprecher Piotr Müller, die Grenze zu Weißrussland komplett zu schließen.

Kommentare (34)
SagServus
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und die Migranten MÜSSEN uns wieder verlassen!

Das müssten sie auch jetzt schon.

Wird aber nicht gemacht weil das Herkunftsland entweder zu unsicher ist (siehe jetzt z.B. Afghanistan) oder das Herkunftsland die Leute einfach nicht zurücknimmt.

Daran würde sich also genau gar nichts ändern.

wjs13
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Das fürchte ich auch

Deshalb gibt es m.E. nur ein einziges wirksames Mittel:
Keine Invasion in unser Sozialsystem mehr zulassen, wogegen auch ein EUGh nichts haben könnte und nur noch Kost und Quartier (ohne Taschengeld) zur Verfügung stellen. Dann löst sich das Problem ganz von alleine.

Henry44
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Leider gibt es keine gute Lösung für das Problem,

denn es drängen Millionen aus Afrika und Asien in das schon dicht besiedelte Mitteleuropa. Wo sollen die alle wohnen, wo Arbeit finden?

Auch der Vorschlag, den der Migrationsexperte Gerald Knaus immer wieder macht, nämlich Auffanglager an den EU Außengrenzen, schnelle Asylverfahren und Rücktransport der Abgelehnten würde das Problem wohl entschärfen, aber die illegale Migration nicht verhindern und vermutlich noch mehr Migranten anziehen, die es über Asyl probieren wollen.

Nicht einmal auf den griechischen Inseln funktioniert das mit den schnellen Asylverfahren, im Gegenteil. Trotzdem kommen immer neue Flüchtlingsboote. Dazu kommt, dass Rückführungen oft genug scheitern und nur wenige Länder einer Verteilung der Asylberechtigten zustimmen würden.

Peterkarl Moscher
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Wahrheit tut weh !

Wo ist die Nato, das ist der Einsatz für Militärtruppen in Polen und wenn Polen das
nicht will dann Grenzsicherung gegen die Polnische Grenze. Grenzen dicht aus und
Schluss!!!

FB4
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Wie

Frau Hahn, wieder alle aufnehmen, wieder unsere Gesetzte brechen, aus sicheren Drittstaaten, uns wieder erpressen lassen weil sie kein Staat zurücknehmen will??????
Wo sind die ach so tollen Rückführungsabkommen auf die wir seit Jahren warten.
Schauen sie nach Italien, Spanien und Zypern. Alle die gerettet werden in die EU???
Fragen sie vielleicht einmal die Gesamtheit der Wähler wie die das sehen, nicht immer nur die sogenannten Gutmenschen!!!!!!!!
Lösungen statt sich erpressen zu lassen, wie wäre es damit??????????
Und, ich bin kein Ausländerfeind!!!!!!
Wie kann es sein, dass man in 5 verschiedenen EU Staaten um Asyl ansuchen kann usw.
Wir halten unsere Gesetze selbst nicht ein und alles unter dem Deckmantel der EMRK. Die kommt mir aber langsam vor wie eine Einbahnstraße!!!!!!
Nochmal, ich bin für Hilfe, aber zuallererst für Lösungen statt Geschwafel.

wjs13
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Was soll der Unsinn Fr. Hahn?

Der Staat der die Leute in diese Situation brachte ist verantwortlich nicht die EU. Das sind alles Migranten aus sicheren Drittländern, die sie gefälligst an die Einreiseregeln zu halten haben.
Der Gutmenscheterror wird der EU den Todesstoss versetzen .
Full Stop.

huckg
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"Wer ist schuld?"

Auch wenn die EU vielleicht nicht hauptverantwortlich ist, dass diese Menschen für Weltpolitik missbraucht werden, es sind MENSCHEN wie du und ich, mit Sorgen, Hoffnungen, Träume für die Zukunft! Sie sind in Not und es.muss ihnen geholfen werden! Zugleich sollten unsere Politiker endlich in vorrauschauende handeln kommen und, wie im Interview richtig dargestellt, im Vorhinein Lösungen finden, dass es.nicht zu solchen Situationen kommen kann. Dafür werden sie bezahlt, dass ist ihr Job!

Henry44
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Ja, Menschen in Not muss geholfen werden,

auch wenn sie sich selbst sehenden Auges in diese Lage gebracht haben, aber wie?

Holt man sie in die EU, kommen die Nächsten und wir hätten wieder 2015. Also bliebe nur, zu versuchen, Hilfe in Belarus zu leisten, denn nur das würde weitere Migranten davon abhalten, nach Minsk zu fliegen. Diese Hilfe wäre ohne Zustimmung von Lukaschenko nicht möglich und daran könnte sie scheitern.

huckg
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Stehen wir am Beginn einer neuen Flüchtlingskrise?

Nein! ABER: Inzwischen wissen wir ALLE, dass in den nächsten Jahren spätestens Jahrzehnten eine gigantische Flüchtlingswelle starten wird. Immer mehr Menschen werden aufgrund der sich anbahnenden Klimakatastrophe ihre Heimat verlassen müssen und in Europa eine neue Heimat suchen. Was dann? Wo ist der Plan "B"? Warten wir einfach ab und stehen dann vor Tatsachen die "ja niemand vorhersehen könnte"? Wir sprechen von Milliarden von Menschen in den nächsten 50 Jahren die sich auf den Weg machen könnten, also in etwa der Zeit die viele von uns noch erleben werden. Plan "A" wäre, endlich umzudenken und zu handeln und unseren Wirtschaftssystem zu ändern! Ach, passiert ja eh: "Flüge der AUA werden ja günstiger!" Unverständnis *Kopfschütteln*

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