ReportageDas rote Bologna: Pasta mit Melanzani ohne Stalin und Mao

Über ein halbes Jahrhundert lang war die alte Kulturstadt am Fuß des Apennins die Hochburg der Kommunisten in Italien. Was sich die KPÖ in Graz von den ehemaligen Genossen abschauen kann.

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Bologna war in den Sechziger- und Siebzigerjahren Pilgerziel von Linken aus ganz Europa
Bologna war in den Sechziger- und Siebzigerjahren Pilgerziel von Linken aus ganz Europa © Stefan Winkler
 

Sogar für Parteien, die nie daran glaubten, gibt es ein Leben nach dem Tod. Das Jenseits der Kommunistischen Partei von Bologna liegt wenige Schritte hinter dem Bahnhof über der Brücke im belebten Viertel Bolognina. Dort, in einem Hinterhofhaus, verwaltet die Fondazione Duemila in kahlen, von kaltem Neonlicht ausgeleuchteten Räumen den Nachlass des vor 30 Jahren verblichenen Partito Comunista.

Kommentare (6)
Baldur1981
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haha

Mei der Herr Winkler, der alte Trump-Fan. Jaja, unseren täglichen Angstartikel gib uns heute.

menatwork
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Dass die künftige kommunistische Bürgermeisterin von Graz ihre lieben Nöte damit hat, ...

Ihre liebe Nöte hat sie derzeit wohl nur mit den Auftragsartiklern der KLZ, denen die historische Wahrheit wurscht und diffuse Propagana und das Andienen an die Rechte alles ist.

Man sollte die KLZ in diesen Dingen öfter mal explizit zum Wahrheitsbeweis auffordern. Der Verfasser hat offensichtlich von der Geschichte der KPÖ und der 2.Republik noch weniger Ahnung als von der Geschichte der PCI, meint aber selbst in so einer Reportage, seine subjektive Unwissenheit als Tatsache darstellen zu müssen, ja verbreitet seinen Senf offenbar auch direkt in Bologna.

Mal abgesehen davon, dass wir uns ja auch nicht jeden Tag damit befassen, ob die Kleine Zeitung heutzutage noch Nöte mit der Rolle Ihrer Eigentümer im Austrofaschismus und Nazidiktatur hat oder haben müsste und aus diesem Grund eigentlich täglich mit einer Distanzierung auf der Titelseite erscheinen müsste.

Zwiepack
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Einerseits ja, andererseits Danke für den Artikel!

Im Wesentlichen interessant, gut geschrieben und eigentlich schade, dass das Gros der Leser sich gar nicht dafür interessiert.

Die KLZ lebt nicht von Artikeln wie diesen, sondern von der Babyseite, der hervorragenden Regional- und der Sportberichterstattung, umso erfreulicher ist es, dass sie sich damit Berichte wie diesen leistet!

Carlo62
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@men

Wenn sich Frau Kahr nicht schleunigst von Lenin distanziert und das politische Manifest nicht an die heutige Zeit anpasst, wird und muss ihr ein noch viel rauerer Gegenwind ins Gesicht blasen! Wir haben die menschenverachtende kommunistische Diktatur der DDR, des letzten europäischen Regimes, noch lange nicht vergessen! Der Kommunismus funktioniert nicht, das haben bisher alle kommunistischen Staaten bisher eindrucksvoll bewiesen!

leonlele
3
7
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Man wird sie an Taten messen nicht an Manifesten

Hat ja bislang auch funktioniert…

Zwiepack
19
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Lächerlich!

Eher distanziert sich der Papst vom lieben Gott als ein ´(e) echte(r) Kommunist(in) von Marx und Lenin!