Prozess vertagtLega-Chef Matteo Salvini kämpft um sein politisches Überleben

Er war einst Italiens mächtigster Politiker. Doch jetzt steckt der frühere Innenminister und Lega-Chef in ernsthaften Schwierigkeiten und steht in Palermo wegen Freiheitsberaubung vor Gericht.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Im Fall einer Verurteilung drohen Matteo Salvini bis zu 15 Jahre Haft
Im Fall einer Verurteilung drohen Matteo Salvini bis zu 15 Jahre Haft © (c) APA/AFP/DANIEL MIHAILESCU (DANIEL MIHAILESCU)
 

Der heutige Samstag sollte ein wichtiger Tag für Matteo Salvini sein. In Palermo wurde der im Sebtember eröffnete Prozess gegen den ehemaligen italienischen Innenminister wegen Freiheitsberaubung und Amtsmissbrauch fortgesetzt und gleich wieder auf 17. Dezember vertagt. Es geht um eine der Hafenblockaden, mit denen Salvini im Jahr 2019 Politik machte. So wollte der Lega-Politiker damals andere EU-Staaten zur Aufnahme von Flüchtlingen zwingen. Salvini, der auch sonst in politischen Schwierigkeiten steckt, verstand das als Dienst am Vaterland.

Kommentare (2)
seierberger
6
14
Lesenswert?

Salvini

Gut für Österreich, dass auch andere Länder solche Menschen in der Politik hat. Sonst wären wir die Einzigen, die sich für ihren rechten Rand schämen müssten am

Lodengrün
4
13
Lesenswert?

Auf den Mann mit der Gun

können wir verzichten. Der Mensch hat auch in der Nacht der Genua Katastrophe fest Party gemacht. Haimbuchner wird aber seinen Freund privat nicht fallen lassen.