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VielvölkerstaatEssay von Norbert Mappes-Niediek: Warum Jugoslawien zerbrach

Nach dem Ersten Weltkrieg geformt aus Serbien, Montenegro und den Trümmern des Habsburgerreichs, litt der Vielvölkerstaat unter einer Vielzahl innerer Widersprüche, die nach Titos Tod mit voller Wucht zu Tage traten.

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Der Mann, der Jugoslawien war: Tito heißt den Sojetführer Nikita Chruschtschow 1963 in Belgrad willkommen
Der Mann, der Jugoslawien war: Tito heißt den Sojetführer Nikita Chruschtschow 1963 in Belgrad willkommen © 
 

Wie das wohl zusammengehe, wurde der erste Außenminister der neuen Republik Slowenien gefragt: Der ganze Kontinent schließt sich zusammen, und ausgerechnet Jugoslawien, das große, geachtete, das in vieler Hinsicht westlichste der östlichen Länder, bricht auseinander? Der Minister, Dimitri Rupel, war ehrlich erstaunt über die Frage. Aber das sei doch alles andere als ein Widerspruch! Nein, eine „Insel“ wolle Slowenien nicht werden. Im Gegenteil. Dass Europa zusammenwuchs und Jugoslawien auseinanderfiel, seien „zwei Seiten desselben Prozesses“.

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