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EssayHerfried Münkler: Europa in schwerer See - wohin steuert der Kontinent?

Zwischen Pandemie und globalen Herausforderungen eingeklemmt, muss die EU sich entscheiden, ob sie Akteurin oder Objekt sein will.

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Die beiden ersten Jahrzehnte des neuen Jahrhunderts waren für die EU durch vier große Krisen geprägt: die Eurokrise, die Migrationskrise, den Brexit und die Pandemie. Diese Krisen waren ein Stresstest auf die Krisenfestigkeit der Union. Dass die EU sie einigermaßen durchgestanden hat und unter dem Druck der von ihnen freigesetzten Zentrifugalkräfte nicht zerfallen ist, kann als Grund zu Zuversicht gesehen werden. Aber es ist kein Grund zu Sorglosigkeit. Denn mit Angela Merkel scheidet im Herbst jene Politikerin aus dem Amt, die in diesen Krisen wesentlich für den Zusammenhalt Europas gesorgt hat, und es ist kaum vorherzusagen, wer ihr darin nachfolgen wird.

Kommentare (1)
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makronomic
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4
Lesenswert?

Würde gerne mal was positives zu EU hören

Due EU ist ein wunderbares Projekt das einen alten, historischen Kontinent vereint zu einem Hort der Menschlichkeit, der Freundschaft, des Wissens und der Zukunft.
Leider wurde das Projekt dem Volk entzogen durch die Allmachtsohantasien der Deutschen und Franzosen, deren Gier nach Geld und Macht alles kaputt macht.
Die Politik macht es kaputt - und nichtdeutsche Menschen.
Denke man braucht eine Idee um dieser korrupten und falschen Politik ein Ende zu bereiten Ich denke das geht nur durch Transparenz und Kontrolle der Politik zum Wohle der Menschen.