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Bundestagswahl Lindner als deutscher FDP-Vorsitzender wiedergewählt

Der 42-Jährige wurde damit zugleich auch zum Spitzenkandidaten der Liberalen für die Bundestagswahl am 26. September gewählt.

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Christian Lindner
Christian Lindner © dpa-Zentralbild/Britta Pedersen
 

Der deutsche FDP-Vorsitzende Christian Lindner ist mit großer Mehrheit in seinem Amt bestätigt worden. Auf dem digitalen Bundesparteitag der Liberalen erhielt Lindner bei der Wahl am Freitag 534 der Delegiertenstimmen, 31 votierten mit Nein und 11 enthielten sich. Die Zustimmung entsprach damit 93 Prozent. Der 42-Jährige wurde damit zugleich auch zum Spitzenkandidaten der Liberalen für die Bundestagswahl am 26. September gewählt.

Lindner ist seit Dezember 2013 Parteivorsitzender. Er hatte die FDP übernommen, nachdem die Liberalen bei der Bundestagswahl im selben Jahr den Einzug in den Bundestag verpasst hatten. 2017 führte er die Partei dann zurück ins Parlament.

In den Umfragen zehn bis zwölf Prozent

Derzeit rangiert die FDP in Umfragen bei zehn bis zwölf Prozent und rechnet sich Chancen auf eine Regierungsbeteiligung nach der Bundestagswahl aus. "Ich war niemals motivierter als jetzt, die FDP zurückzuführen in die Gestaltungsverantwortung", sagte Lindner zum Beginn des Parteitags vor insgesamt 662 digital zugeschalteten Delegierten. "Wir wissen: Nie gab es mehr zu tun als jetzt. Und nun ist die Zeit zu handeln gekommen", machte er den Führungsanspruch der Partei deutlich. Zugleich bekräftigte er: "Mit der FDP in der Regierung wird es keine Erhöhung der Belastungen für Beschäftigte und Betriebe geben. Darauf kann sich jeder verlassen. Dass wir es ernst meinen, haben wir bereits gezeigt."

Auf dem bis Sonntag angesetzten Parteitag wollen die Liberalen ihr Wahlprogramm beschließen. Unter dem Titel "Nie gab es mehr zu tun" legt die FDP darin den Schwerpunkt auf die wirtschaftliche Erholung Deutschlands nach der Pandemie. Ziele sind die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit sowie Investitionen in Bildungssystem und Infrastrukturen, vor allem mit Blick auf die Digitalisierung. Mittelstand, Selbstständige und Start-ups sollen von Bürokratie entlastet werden.

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