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Kinder enthauptetWie in Mosambik Terrorgruppen um Gas-Vorkommen kämpfen

Es ist der Fluch der Rohstoff-Vorkommen: In der Provinz Cabo Delgado kämpfen IS-nahe Dschihadisten, Söldner und Regierungstruppen um die Vorherrschaft. Jetzt wurden bei einem groß angelegten Angriff dutzende Menschen getötet. In der Region bauen der französische Ölriese Total und der US-Konzern ExxonMobil ein Milliardenprojekt zur Erschließung von Flüssig-Erdgas auf.

Tausende mussten fliegen - auch Kinder sind gefährdet
Tausende mussten fliegen - auch Kinder sind gefährdet © AFP
 

Es sind Szenen der Grauens, die Augenzeugen derzeit aus dem Norden Mosambiks berichten: In den Straßen der Küstenstadt Palma liegen Tote; die verängstigten Bewohner flüchteten in einen nahegelegenen Wald, nachdem Milizen wahllos auf Menschen und Wohngebäude geschossen haben; die Stadt ist zu großen Teilen zerstört. Hunderte Mitarbeiter des nahe Palma gelegenen Gasprojekts, darunter Europäer, hatten zunächst in einem Hotel Schutz gesucht. Ihr Schicksal ist völlig unklar: Ein Militärkonvoi der Regierung sollte sie in Sicherheit bringen. Doch die Lastwägen mit den Evakuierten, unter denen sich auch ausländische Beschäftigte des vom französischen Ölriesen Total und dem US-Konzern ExxonMobil betriebenen Milliardenprojekts, befinden, gerieten offenbar in einen Hinterhalt. Der Konvoi aus 17 Lastwagen wurde angegriffen und mehrere Menschen getötet. Nur sieben Lastwagen schafften es nach Regierungsangaben aus der Kampfzone. Das Nachrichtenportal Pinnacle News zeigte Luftbilder von den liegen gebliebenen Lkws. Was aus den anderen wurde, war unklar.

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