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EU-Türkei-DealTrügerisches Idyll am Tor zu Europa

Der umstrittene Flüchtlingspakt der EU mit Ankara ist fünf Jahre alt. Was hat er verändert? Ein Lokalaugenschein an der türkischen Ägäisküste.

Die türkische Küstenwache in Bademli birgt Flüchtlinge vor der Ägäisküste
Die türkische Küstenwache in Bademli birgt Flüchtlinge vor der Ägäisküste © Türkische Küstenwache
 

Auf dem Dorfplatz von Bademli sitzen alte Männer vor dem Teehaus in der Nachmittagssonne, von der Ägäis weht ein lauer Wind durch Olivenhaine und Zitronenbäume. Das Dorf an der türkischen Westküste gegenüber der griechischen Insel Lesbos wirkt idyllisch. Vor fünf Jahren sah es hier ganz anders aus. „Massenweise kamen sie“, erzählt ein Einheimischer. „In Autos, Bussen, Taxis kamen sie aus Istanbul und Izmir.“ Das ganze Jahr 2015 über bis zum Frühjahr 2016 stiegen hier Zehntausende Flüchtlinge aus Syrien und anderen Ländern in Schlauchboote, um die 15 Kilometer nach Lesbos überzusetzen.

Kommentare (2)
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vitruvius
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"Viele Türken wollen die Syrer, die zu Konkurrenten auf dem Arbeitsmarkt geworden sind, nach Hause schicken"

Ich fürchte, die "Problemlösung" der Türken wir so ausschauen, dass sie die EU weiter erpressen werden. Vor allem deshalb, weil es immer wieder funktioniert.

wjs13
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6
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Was soll der Artikel?

Soll Österreich noch mehr Migranten aufnehmen?
AT hat auch im Vorjahr fast 13.000 aufgenommen, das sind mehr als die Bezirkshauptstadt St. Veit an der Glan Einwohner hat.

Reicht das noch immer nicht?