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Für Hilfe vor OrtAuslandskatastrophenfonds: Bundesregierung beschließt Millionen-Hilfe

13,5 Millionen zur Bekämpfung humanitärer Krisen in Afrika, dem Nahen Osten und der Ukraine im Ministerrat.

Afrika-Hilfe für Projekte in Uganda, Äthiopien, Mosambik und Burkina Faso © AFP
 

Heute wird die Bundesregierung auf Antrag von Bundeskanzler Kurz, Vizekanzler Kogler und Außenminister Schallenberg die größte Auszahlung aus dem Auslandskatastrophenfonds (AKF) für die Arbeit österreichischer NGOs für den Kampf gegen humanitäre Katastrophen freigeben: Insgesamt 13,5 Millionen Euro werden österreichischen Nichtregierungsorganisationen für deren Projekte in Afrika, dem Nahen Osten sowie in der Ukraine zur Verfügung gestellt. Mit dieser Auszahlung erhöht die Regierung die Planungssicherheit der österreichischen Nichtregierungsorganisationen wesentlich und sorgt damit für zusätzliche Qualität in der österreichischen humanitären Hilfe.

„Mit der substanziellen Erhöhung des Auslandskatastrophenfonds im vergangenen Jahr haben wir die Basis geschaffen, um unsere Hilfe vor Ort deutlich zu erhöhen und so tausenden Menschen zu helfen. Damit werden wir unserer christlich-sozialen Verantwortung gerecht“, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz. Nun gehe die Bundesregierung den nächsten Schritt und gebe die größte Auszahlung aus dem Auslandskatastrophenfonds (AKF) für die Arbeit österreichischer NGOs im Ministerrat frei.

„Die Regierung wird die Mittel für die humanitäre Hilfe bis 2024 auf 60 Millionen Euro jährlich gegenüber dem Jahr 2019 vervierfachen. Besonders wichtig ist uns die Hilfe für Frauen, Kinder, Alte, Kranke und Menschen mit Behinderungen in Krisengebieten. Mit dem Jahresprogramm für Kriseneinsätze österreichischer Hilfsorganisationen wird die Planbarkeit und Kontinuität dieser enorm wichtigen humanitären Hilfe in Krisenregionen deutlich erhöht“, erklärt Vizekanzler Werner Kogler.

Von Uganda bis zur Ostukraine

Die 13,5 Millionen Euro kommen in Afrika Uganda, Äthiopien, Mosambik (alle jeweils 2 Millionen Euro) und Burkina Faso (1 Million Euro) zu Gute, im Nahen Osten gehen jeweils 2,5 Millionen Euro an den Libanon und Jordanien und 1,5 Millionen sind für die Ostukraine vorgesehen und werden durch österreichische NGOs für Hilfe vor Ort eingesetzt.

„Diese Länder sind seit Jahren durch Naturkatastrophen, Hungersnöte, kriegerische Auseinandersetzungen und Fluchtbewegungen schwer gebeutelt, die humanitäre Situation ist katastrophal und wurde durch die Folgen der Pandemie noch befeuert“, sagte Außenminister Alexander Schallenberg. Gerade am Horn von Afrika drohe eine Domino-Effekt, wenn es nicht gelinge, Äthiopien zu stabilisieren. „Die vor Ort tätigen österreichischen NGOs können mit der Auszahlung ihre Projekte sicher fortführen und für die Menschen einen entscheidenden Unterschied machen“, so der Außenminister.

2021 stellt die Bundesregierung gesamt 52,5 Millionen Euro durch den Auslandskatastrophenfonds für Katastrophenfälle im Ausland zur Verfügung. Die Auszahlung von 13,5 Millionen Euro ist eine der größten Auszahlungen seit Bestehen des Fonds und wird über die Austrian Development Agency (ADA) abgewickelt.

Kommentare (1)
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dieRealität2020
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Insgesamt 13,5 Millionen Euro werden österreichischen Nichtregierungsorganisationen für deren Projekte in Afrika, dem Nahen Osten sowie in der Ukraine zur Verfügung gestellt.

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Davon hätte ich gerne gewusst, wie viel in die Personalkosten fließen und wie viel zur Auszahlung und Finanzierung an betroffene Menschen kommen?