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Mark RutteDer "Teflon"-Premier der Niederlande steht vor dem nächsten Wahlsieg

Heute beginnt die auf drei Tage angelegte Parlamentswahl in den Niederlanden - und der populäre rechtsliberale Junggeselle dürfte zum vierten Mal Premier werden. Corona-Unmut und sonstige Probleme perlten bisher an ihm ab.

Mark Rutte steht vor nächstem Wahlsieg
Mark Rutte steht vor nächstem Wahlsieg © AFP
 

Er kommt meist gut gelaunt und lässig in Jeans daher, auf dem Fahrrad, selbst dann, wenn er zum König muss, und er weiß, wie man auch in schweren Zeiten die Wähler hinter sich vereint: Ab heute wird in den Niederlanden gewählt – coronabedingt drei Tage lang –, und Mark Rutte steuert neuerlich auf einen Wahlsieg zu. Seit zehn Jahren ist er Regierungschef – und wird es wohl noch ein viertes Mal werden.

Das ist durchaus erstaunlich. Immerhin musste auch Rutte unpopuläre Maßnahmen gegen das Corona-Virus verkünden, und auch von Skandalen blieb er in der Vergangenheit nicht verschont. Im Jänner trat seine Regierung wegen einer auch ihn belastenden Affäre ums Kindergeld zurück; die Steuerbehörden hatten über Jahre die Kinderbeihilfe zu Unrecht zurückgefordert und tausende Familien in finanzielle Nöte gestürzt.

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