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Mitten auf der ErdbebenlinieKrško und die Angst vor einem zweiten Fukushima

Zehn Jahre nach der Nuklearkatastrophe in Japan ist in Österreich die Furcht, diese könnte sich vor der eigenen Haustür in Slowenien wiederholen, größer denn je.

Das Kernkraftwerk Krško im slowenisch-kroatischen Grenzbebiet sorgt in Österreich nach wie vor für Irritation
Das Kernkraftwerk Krško im slowenisch-kroatischen Grenzbebiet sorgt in Österreich nach wie vor für Irritation © (c) Helmut Lunghammer (Photoreport Helmut Lunghammer)
 

Vor zehn Jahren ereignete sich in Japan die Atomkatastrophe von Fukushima. Ein massives Erdbeben löste einen Tsunami aus, der zu Ausfällen im Sicherheitssystem des AKW und zu irreparablen Schäden an den Reaktorblöcken 1 bis 4 führte. Es kam zu einer Kernschmelze und zur Freisetzung radioaktiver Stoffe. Zwei Arbeiter des Kraftwerks starben, weitere 100 wurden verstrahlt. Nach der Katastrophe wurden Konstruktionsmängel bekannt, auf die Ingenieure, Seismologen und Aufsichtsbehörden seit Langem hingewiesen hatten.

Kommentare (2)
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Peterkarl Moscher
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Nachdenken wäre Gut !

Alle wissen um die Gefahr und keiner macht was, Slowenien sollte mal
nachdenken und die EU sollte reagieren. Wenn es geschehen ist , ist alles
zu spät!

pescador
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zweites Fukushima

Diesbezüglich sollte sich gerade die Jugend sichtbar gegen die Atomlobby erheben und Widerstand zeigen. Die Jugend ist es, die sich den ungelösten Problemen der Atomenergie stellen wird müssen. Z.B. Lagerung der Atomabfälle, künftige Supergaus mit allen langfristigen Folgen, hohe Kosten für die Stilllegung und den Abbau von Atomkraftwerken usw.

Den derzeitigen Atombonzen interessieren diese Probleme nicht. Sie scheffeln Geld so lange es noch geht und überlassen die Probleme der nächsten Generation. Das sollte sich die heutige Jugend nicht gefallen lassen. Es geht um ihre Zukunft, es geht um die Zukunft dieses Planeten auf dem sie und ihre Nachfahren leben werden.