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Aufruhr in Tunesien Die Wut der Jungen

Seit Tagen ziehen junge Leute trotz Ausgangssperre mit Knüppeln und Molotowcocktails durch die Straßen, zünden Autoreifen und Mülltonnen an, plündern Supermärkte, Banken und Postämter.

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© AFP
 

Durch massiven Einsatz von Polizei, Nationalgarde und Armee versucht die tunesische Führung derzeit, die überall im Land auflodernden nächtlichen Randalen in den Griff zu bekommen. Seit Tagen ziehen junge Leute trotz Ausgangssperre mit Knüppeln und Molotowcocktails durch die Straßen, zünden Autoreifen und Mülltonnen an, plündern Supermärkte, Banken und Postämter. In mindestens 15 Städten kam es zu Schlachten mit den Ordnungskräften, unter anderem in Armenvierteln von Tunis sowie in den Küstenstädten Sousse, Monastir und Sfax, wo eilig gebildete Bürgerwehren versuchten, ihr Eigentum zu schützen.

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