Viele Hollywoodstars reagieren auf den Sturm von Trump-Anhängern auf das US-Kapitol in Washington mit Empörung.

Auch Hollywood-Star Arnold Schwarzenegger, ehemaliger Gouverneur von Kalifornien, meldete sich zu Wort. "Ich hoffe, dass alle unsere Politiker heute auf der Seite der Wähler stehen", mahnte der Republikaner. "Ich werde das überwachen", schrieb er auf Twitter.

Schwarzenegger mahnte Trump, die Demokratie nicht aufs Spiel zu setzen. Mit einem Gastbeitrag im renommierten Magazin "Economist" stellt sich der aus der Steiermark stammende Republikaner Arnold Schwarzenegger auf die Seite der Gegner von US-Präsident Donald Trump. Unter dem Titel "Warum die Republikaner Trump stoppen müssen", erklärt der Ex-Gouverneur von Kalifornien demnach in dem Artikel, warum er als "Immigrant, Amerikaner und Republikaner" um sein Land besorgt sei.

"Ich wuchs in den Ruinen eines Landes auf, das die Demokratie aufgegeben hatte und die Konsequenzen tragen musste", schreibt Schwarzenegger im "Economist" über seine ursprüngliche Heimat Österreich. "Ich glaube nicht, dass Amerika dazu imstande ist, zu diesem Bösen vorzudringen, aber ich glaube, wir sollten uns an die Konsequenzen erinnern, die die Wahl von Selbstsucht und Zynismus vor Dienst (am Volk) und Hoffnung, hervorbringen kann", wird der frühere Bodybuilder, Filmstar und Spitzenpolitiker zitiert.