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AnalyseEs wird teuer, wenn Frauen in der Übermacht sind

Die Stadt Paris muss eine Geldbuße von 90.000 Euro wegen Diskriminierung bezahlen – weil sie zu viele Frauen auf Führungspositionen beschäftigt. Für Bürgermeisterin Anne Hidalgo einer „absurde“ Entscheidung.

US-POLITICS-ENVIRONMENT-CLIMATE
Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo © APA/AFP/NICHOLAS KAMM
 

Frankreichs Frauenquote wirkt. Fast 44 Prozent der Mitglieder in den Verwaltungs- und Aufsichtsräten der großen Unternehmen Frankreichs sind mittlerweile weiblich. 

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tupper10
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Es heißt "Gleichberechtigung"

Und nicht "Frauenbevorzugung". Das scheint Frau Tschida nicht verstanden zu haben. Und da ist es eben wohl eine Selbstverständlichkeit, und nicht ein zu kritisierendes Übel, dass auch Männer in den Führungspositionen sitzen dürfen. Das Zitat ist auch völlig unangebracht. Wenn ohnedies 11 von 16 Spitzenpositionen von Frauen besetzt sind, wieso beklagt dann Frau Tschida dass Frauen "nicht auf die Tribüne", sondern "nur aufs Schafott" steigen dürfen? Ist es für Frau Tschida erst dann "Gleichberechtigung", wenn die Frauenquote 100 Prozent beträgt?
Und die Gesetze, Frau Tschida, sind für alle da und anzuwenden. Nicht nur, wenn Frauen davon einen Vorteil haben.
Das ist der dümmste Artikel, den ich je in der KlZtg gelesen habe.

ossigrazborn
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Egalité

... wurde doch irgendwo in Paris erfunden, oder?

mobile49
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mir tun jetzt schon

die quotenmänner leid

ironie off

shaba88
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Kommentar

Was für eine sexistische primitive Überschrift

ttoesch
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😂

PucherGerhard
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Der letzte Absatz zerstört den Artikel!

Als ob der Artikel von 2 Personen stammt. Nachdem der überwiegende Teil sachlich und informativ war kommt aus heiterem Himmel eine reine Befindlichkeit, die niemand verstehen kann. Genauso wie Männer nicht bevorzugt werden dürfen, nur weil sie Männer sind, sollen Frauen nicht nur weil sie Frauen sind einen Vorteil haben. Wer diese ganzen Gleichbehandlungsregelungen sich einfallen lässt, muss in Kauf nehmen, dass sie in beide Richtungen ausschlagen. Der Artikel disqualifiziert sich von selbst.

freeman666
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Die Autorin versteht den Sinn von Gleichberechtigung nicht.

Vorweg: Ich bin und war für Gleichberechtigung und das sollte auch selbstverständlich sein.
Mit dem letzten Kapitel dieses schwachen Aufsatzes zeigt die Autorin ihr wahres Denken..
Es ist nicht die Gleichberechtigung die sie antreibt sondern das eigentlich zu überwindende „Mann gegen Frau“ und es macht es nicht besser wenn jetzt als Art perfide Rache es mit „Frau gegen Mann“ ersetzt wird.

ARadkohl
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Eine sonderbare Analyse, wir leben im Jahr 2020 und nicht 1793,falls Ihnen das entgangen ist..

Und auch sonst hinsichtlich diesem Artikel, ich muss keine Doktorarbeit präsentiert bekommen, für mein Abo erwarte ich wesentlich mehr, als ich eine Abrechnung mit dem anderen Geschlecht. Die Privatmeinung der Verfasserin interessiert mich nicht, es geht um ein Thema in Paris.

GustavoGans
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Wie läuft die Strafe

nun technisch ab.
Die Stadt Paris zahlt mit Steuergelder die Strafe an wen?
Vermutlich wandert die Strafzahlung an ein anderes Konto der Stadt Paris.
Also nur eine interne Umbuchung von Konto A auf Konto B.

levis555
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Was heisst das jetzt?

Es dürfen zwar Gesetze gegen Diskriminierung beschlossen werden, falls gegen diese aber verstossen wird, dürfen sie nicht exekutiert werden, falls Männer ausnahmsweise zu den Benachteiligten zählen?

ModellR2d2
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„Ihr Männer, seid Männer!“

die persönliche Keule, die im letzten Absatz von der Autorin geschwungen wird, ist auch nicht von schlechten Eltern.



Michl
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Das ist bei uns auch so ähnlich

Die meisten Beschwerden bei der Gleichbehandlungskommission werden von Männern eingebracht.