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Analyse zu WeißrusslandTichanowskaja: "Gewalt und Gesetzlosigkeit stoppen"

Weißrusslands Langzeitmachthaber Alexander Lukaschenko ist noch nicht am Ende. Den sonntägigen Massenprotesten antwortet er weiterhin mit Gewalt und Massenverhaftungen. Oppositionschefin Swetlana Tichanowskaja ist diese Woche in Europa unterwegs, um sich Unterstützung zu holen. Heute ist sie in Berlin, danach reist sie nach Brüssel weiter, wo sie am Mittwoch den Sacharow-Preis entgegennimmt.

Swetlana Tichanowskaja nimmt am Mittwoch in Brüssel den Sacharow-Menschenrechtspreis entgegen © AP
 

Das Europaparlament verleiht am Mittwoch den heurigen Sacharow-Menschenrechtspreis an die weißrussische Opposition. Diese wird von der Präsidentschaftskandidatin Swetlana Tichanowskaja vertreten. Tichanowskaja war bei der Präsidentschaftswahl im August gegen den seit 1994 regierenden Amtsinhaber Alexander Lukaschenko angetreten und hat bei einer laut Beobachtern gefälschten Wahl verloren. Seitdem werden in der weißrussischen Hauptstadt Minsk regelmäßig Massendemonstrationen gegen Lukaschenkos autoritäres Regime abgehalten, ohne dass dies bisher einen Sturz des Machthabers zur Konsequenz gehabt hätte. Lukaschenko sitzt weiterhin fest im Sattel. So scheint es.

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