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EU-RechnungshofWas die teuren Agenturen besser machen sollten

Die Prüfer des Europäischen Rechnungshofes haben sich die EU-Agenturen vorgenommen. An der Finanzgebarung hapert es nicht - aber bei Nutzen, Vernetzung und politischer Wirkung ist noch Luft nach oben.

© APA/EPA/OLIVIER HOSLET
 

43 Spezialagenturen leistet sich die EU, von Frontex bis zur Europol, vom ECDC bis zur EFSA, aufgeteilt auf 23 der 27 Mitgliedsstaaten. Nun hat sich der Europäische Rechnungshof mit Sitz in Luxemburg der Gebarung und der Arbeit 41 dieser Agenturen angenommen, für die immerhin ein jährlicher Betrag von vier Milliarden Euro zur Verfügung steht. Fast 9000 Mitarbeiter gibt es dort. Diese Agenturen wurden fast immer dann gegründet, wenn es eine spezielle Anforderung in der EU gab, die über die Kommission allein nicht ausreichend abgewickelt werden konnte. So ist Frontex eines der bekanntesten Beispiele, die Einrichtung ist für Migration und Grenzschutz zuständig. Wien ist der Sitz der FRA, der Europäischen Agentur für Grundrechte. Der Versuch, die aus London abgezogene Arzneimittelagentur nach Österreich zu holen, scheiterte zugunsten der Niederlande.

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