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Putins RusslandGiftmord ist Teil des Systems

Rattengift, Rizin, Nowitschok: Alexej Nawalny wurde Opfer einer grauenhaften Tradition aus Sowjet-Zeiten. Doch der Kreml weist jede Verantwortung von sich.

Russlands Staatschef Wladimir Putin
Russlands Staatschef Wladimir Putin © AP
 

Russland brauche die chemischen Formeln und medizinischen Dokumente, forderte Maria Sacharowa. „Legt eure Angaben auf den Tisch, übergebt sie der russischen Seite, unsere Botschaft arbeitet rund um die Uhr!“ Die russische Außenamtssprecherin klang so, als wäre Alexej Nawalny in Deutschland vergiftet worden und als hätten deutsche Ärzte tagelang seinen Transport nach Russland behindert.

Aber tatsächlich ereignete sich der Anschlag auf Nawalny vor zwei Wochen in Tomsk, er wurde nach längerem Tauziehen auf Wunsch seiner Frau nach Deutschland ausgeflogen. Und wie am Donnerstag ein Labor der deutschen Bundeswehr festgestellt hat, wurde der führende russische Oppositionspolitiker mit einem chemischen Kampfstoff der Nowitschok-Gruppe vergiftet.

Kommentare (4)
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himmel17
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Die Angst geht um

Kritik kann tödlich sein! Im Nowitschock-Polonium Land wissen jetzt alle, dass es besser ist den Mund nicht aufzumachen. Es kann jeden erwischen, der dem Geheimdienst missfällt.

DavidgegenGoliath
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@himmel

Assange und Snodown sind auch Russen?
Ich dachte das wären Amerikaner!

himmel17
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Schlaukopf

Oder?

GordonKelz
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Was sollen sie sonst machen....

...als leugnen? Noch eindeutiger kann ein Verdacht gar nicht sein. Dort sitzen Verbrecher in der Regierung, wenn sie es schon nicht selbst machen, so lassen sie es machen!
Gordon Kelz