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Interview mit Lech Walesa„Wir brauchen eine gemeinsame Idee für die Menschheit“

Er war Gründer der Solidarnosc, Friedensnobelpreisträger und erster Präsident Polens nach der Wende: Lech Walesa (76). Er ist bis heute ein Revolutionär geblieben.

Lech Walesa
Lech Walesa © APA/AFP/PIOTR WITTMAN
 

Wie geht es Ihnen in Zeiten der Corona-Pandemie?

Lech Walesa: Persönlich komme ich klar. Aber das Virus ist ein deutlicher Warnschuss für uns alle: Beim nächsten Mal wird es schlimmer. Deshalb müssen wir uns den globalen Problemen endlich im globalen Maßstab stellen. Ich meine Krankheiten, Hunger, Wassermangel, Umweltzerstörung, Klimakatastrophe. Wenn wir so weitermachen, geht die Menschheit unter.

Ist das für Sie nicht eine enttäuschende Bilanz, vierzig Jahre nach Gründung der Solidarnosc, die ja eine Freiheitsbewegung war und eine bessere Welt wollte?

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Danke für Ihr Verständnis.

Imandazu
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Er hat recht!

Ohne Visionen haben wir keine Zukunft. Heutige Politiker sind nur mehr populistische Nachplapperer von Biertischparolen oder sie sind bereits zu Diktatoren geworden.

GordonKelz
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Da ist alles gesagt!

Gordon Kelz

GordonKelz
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Ein " kleiner " ganz GROßER MANN!

Man lernt leider überall sehr schwer, dass auch der " KLEINE MANN" von der Straße etwas großes bewirken kann.
Selbst in Demokratien wie Österreich ist es nicht einfach selbst banale aber pietätlose, ekelhafte Verwaltungsgebühren zu beseitigen, weil einem kaum einer hilft.
Alle wissen, dass so eine Gebühr, auch das Ansehen der Bürger in Misskredit bringt!
Gordon Kelz