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OppositionsführerinTichanowskaja tritt bei Neuwahl in Weißrussland nicht an

Die weißrussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja will bei einer Neuwahl nicht als Kandidatin für das Präsidentschaftsamt antreten.

Swetlana Tichanowskaja geht nicht ins Rennen um die Präsidentschaft. © APA (AFP)
 

"Ich plane nicht, selber ins Rennen zu gehen", sagte Tichanowskaja der Agentur Tass. Auch ihr Ehemann sei nicht interessiert. Die frühere Englisch-Lehrerin hatte anstelle ihres Ehemannes kandidiert, nachdem der regierungskritische Blogger im Mai festgenommen worden war. Zu Wochenbeginn hatte Tichanowskaja noch ihre Bereitschaft zur Machtübernahme signalisiert.

Die weißrussische Opposition erkennt den Sieg von Präsident Alexander Lukaschenko nach der von Manipulationsvorwürfen und Gewalt geprägten Wahl nicht an. Einem Bericht der Nachrichtenagentur RIA zufolge ist Lukaschenko bereit, die Präsidentschaftswahl zu wiederholen, sobald eine neue Verfassung angenommen worden ist.

Kommentare (2)

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Mezgolits
3
1
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Kürzung vom selbst vermehrten EU-Geld?

Vielen Dank - ich meine: Und warum kein EU-Haftbefehl - wegen eindeu-
tiger Menschenrechtsverletzungen und Wahlfälschungen??? Erfinder M.

Sam125
4
10
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Das Frau Tichanowskaja bei einer Neuwahl nicht antreten würde, ist natürlich

nachvollziehbar! Diese mutige Frau ist für ihren aus politischen Gründen,verhafteten Ehemann eingesprungen und damit das ganze Volk aus seiner "Hilflosigkeit" geführt! Sie ist vor den letzten Wahlen über sich selbt hinausgewachsen und hat die Opposition stellvertretend für ihren Gatten angeführt, doch nun müssen wirklich andere politisch visierte oppositionelle Mitstreiter von Frau Tichanowskaja Weißrussland aus ihrer Musere führen! Hit ab,vor dieser Frau und alles Gute für die Zukunft von ganz Weißrussland!