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Flucht in die KaribikWie Juan Carlos die spanische Monarchie ruinierte

Dem Ex-König wird einiges vorgeworfen, darunter prall gefüllte Schmiergeldkonten in der Schweiz und eine heimliche deutsche Geliebte, die nach Ende der Affäre gnadenlos abrechnet. Chronik eines tiefen Falls.

Die Beziehung von Juan Carlos und seinem Sohn und Nachfolger Felipe ist wegen der Eskapaden des Vaters zerrüttet
Die Beziehung von Juan Carlos und seinem Sohn und Nachfolger Felipe ist wegen der Eskapaden des Vaters zerrüttet © (c) Getty Images (Carlos Alvarez)
 

Juan Carlos verlässt Spanien“, titelten in großen Buchstaben fast alle spanischen Tageszeitungen. Doch die Umstände dieser plötzlichen Ausreise jenes Mannes, der 39 Jahre lang Spaniens königliches Staatsoberhaupt war, gleichen eher einer Flucht.
Denn der öffentliche Druck auf den König im Ruhestand, der wegen eines Korruptionsskandals und geheimer Auslandskonten im Zwielicht steht, war zuletzt immer größer geworden. So groß, dass sein Sohn, König Felipe, der 2014 die Krone geerbt hatte, sich gezwungen sah, seinem Vater den Stuhl vor die Palasttür zu stellen.

Kommentare (2)

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Civium
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Der Anfang vom

Ende der Monarchie in Spanien, Felipe hat sich zwar als König von seinen Vater distanziert, privat bleiben sie die korrupte Königsfamilie !!
Juan Carlos der als quasi Ziehsohn des Diktator's Franco erzogen wurde zeigt wie er wirklich tickt!!
Eine Spanierin die auf der Strasse interviewt wurde hat das richtige gesagt, er soll das Geld an die zukünftige Republik Spanien zurückzahlen und dann kann er abhauen!!

Peterkarl Moscher
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Gelder streichen !

Der Spanische Staat sollte alle Geldzuwendungen an die
sogenannten Monarchen streichen, aus basta !