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Brückeneinsturz in GenuaWie eine Brücke zum Symbol für ganz Italien wurde

Vor zwei Jahren stürzte die Morandi-Brücke in Genua ein und begrub 43 Menschen unter sich. Am Montag wird der von Renzo Piano geplante Nachfolgebau feierlich eröffnet. Eine wundersame Auferstehung.

Der neue, von Renzo Piano geplante Ponte San Giorgio wurde in einer Rekordzeit von zwei Jahren errichtet
Der neue, von Renzo Piano geplante Ponte San Giorgio wurde in einer Rekordzeit von zwei Jahren errichtet © (c) imago images/Insidefoto (Federico Tardito / Insidefoto via www.imago-images.de)
 

Brücken verbinden. Sie überwinden Gräben und Untiefen und führen Menschen zusammen. Zugleich schlagen sie aber auch tiefe Wunden in die Natur und entweihen Mutter Erde. In seiner 472 vor Christus uraufgeführten Tragödie „Die Perser“ sieht Aischylos die Ursache für die Niederlage von Xerxes bei Salamis in der Hybris des Großkönigs, der mit der frevlerischen Überbrückung des Hellesponts die Götter herausgefordert habe.

Kommentare (1)

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Lodengrün
3
7
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Wenn

ich an die zerstörte Brücke denke fällt mir spontan ein dass Salvini, Freund von Haimbuchner, überhaupt der FPÖ, trotz all der Toten in dieser Nacht ein unglaubliches Fest zelebrierte. Und wer das nicht glaubt möge googeln. Die Rechten sind nämlich ganz nah dran beim Volk.