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Neue FluchtrouteWird Tunesien der neue Migranten-Hotspot im Mittelmeer?

Die Zahl der Boote, die von Tunesien aus Sizilien, Lampedusa oder das süditalienische Festland erreichen, steigt von Tag zu Tag. Nun droht Italien Tunesien mit einem Finanzstopp, sollte das nordafrikanische Land nicht aktiv mit Italien gegen Schlepperei zusammenarbeiten.

Die Zahl der Boote, die von Tunesien aus Sizilien, Lampedusa oder das süditalienische Festland erreichen, steigt rasant
Die Zahl der Boote, die von Tunesien aus Sizilien, Lampedusa oder das süditalienische Festland erreichen, steigt rasant © AFP
 

Auf Facebook in Tunesien war das Selfie sofort ein Hit. Acht junge Männer hocken in ihrem schlanken grünen Holzboot, das durch das glatte Mittelmeer pflügt. Hinten am Außenbordmotor spritzt die Gischt. Vorne hält ein Bärtiger mit Sonnenbrille grinsend ein Kätzchen in die Kamera. Das Tier war ihnen kurz vor der Abfahrt in die Arme gelaufen und reiste nun mit nach Lampedusa, gekuschelt in einen Strohhut. „Sono venuto della Tunisia“ - ich bin aus Tunesien gekommen, schrieb die Gruppe nach ihrer Ankunft auf einen Zettel, den sie der jungen Katze mit ins Körbchen legte, bevor ein Tierarzt sie in Quarantäne nahm.

Kommentare (2)

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Henry44
0
5
Lesenswert?

Tunesier wollen um Asyl ansuchen?

Welche Asylgründe könnten da wohl vorliegen? Wird schwer sein, da etwas zu (er)finden.

valentine711
3
50
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Solange

die großzügigen Sozialleistungen nicht wesentlich gekürzt bzw. durch Sachzuwendungen ersetzt werden, wird der Zustrom von Migranten anhalten und früher oder später einen Zusammenbruch der Sozialsysteme zur Folge haben.