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"Schreckliche Sache"Trump geht von bis zu 100.000 Corona-Toten in USA aus

Anfang der Woche hatte der US-Präsident noch von 60.000 bis 70.000 Toten gesprochen, nun korrierte er um 30.000 nach oben. Zudem attackierte er China erneut.

Trump bei einer Veranstaltung des Senders Fox News
Trump bei einer Veranstaltung des Senders Fox News © (c) AP (Evan Vucci)
 

US-Präsident Donald Trump muss seine Prognose für an COVID-19-verstorbene Amerikaner nach oben korrigieren. "Wir werden irgendwo von 75.000 bis 100.000 Menschen verlieren. Das ist eine schreckliche Sache", sagte Trump am Montag bei einer Veranstaltung des Senders Fox News, wo er sich Wählerfragen stellte. Anfang der Woche hatte er noch von 60.000 bis 70.000 gesprochen.

Er sei aber zuversichtlich, dass die USA bis Jahresende einen Impfstoff haben. "Die Ärzte werden sagen, nun, das solltest du nicht sagen", mutmaßte Trump. Er spreche aber aus, was er denke. Viele Gesundheitsexperten, darunter Dr. Anthony Fauci, der führende US-Experte für Infektionskrankheiten, haben davor gewarnt, dass die Entwicklung eines Impfstoffes gegen SARS-CoV-2 wahrscheinlich ein Jahr bis 18 Monate dauern werde.

In der etwa zweistündigen virtuellen Bürgerversammlung ("Townhall") ging Trump auch auf mögliche Lockerungen der Beschränkungen ein, die die Wirtschaft des Landes fast zum Stillstand gebracht haben. "Wir können das Land nicht geschlossen lassen oder wir werden kein Land mehr haben", sagte Trump. Etwa die Hälfte der Bundesstaaten hat inzwischen erste Exit-Pläne verkündet, da die Zahl neuer COVID-19-Fälle offiziellen Angaben zufolge sinkt. In den Vereinigten Staaten leiden mehr als 1,1 Millionen an der durch das neue Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit und mehr als 67.000 sind daran gestorben.

Weite Teile des täglichen Lebens sind geschlossen, darunter Schulen und viele Unternehmen. Trump erklärte, er wolle, dass im Herbst Schulen und Universitäten wieder öffnen. Dabei schloss er die Möglichkeit eines Wiederauflebens des Virus nicht aus und verglich die Pandemie mit einem Feuer: "Wir werden jegliche Funken austreten, wir werden alles stoppen, was es auch immer sein mag. Vielleicht müssen wir einen Brand löschen", so der Republikaner. Trump wird dafür kritisiert, Anfang des Jahres nicht schneller reagiert zu haben, um eine Ausbreitung der Krankheit in den USA zu verhindern.

Während seiner Rede versuchte er daher erneut die Vorwürfe abzuschwächen, indem er China beschuldigte, einen "schrecklichen Fehler" gemacht zu haben. Weitere Details nannte er nicht und lieferte keine konkreten Beweise für seine Behauptung.

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Morioka
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Während Er um den Gewinn der anstehenden Wahl kämpft ...

... stehen die Gouverneure im Regen, werden von ihm hingehalten, beschimpft, für alle Fehler verantwortlich gemacht, und die Bevölkerung darüber hinaus noch angestachelt sich gegen Vorgaben aufzulehnen ...

Diesbezüglich gibt es in der aktuellen Ausgabe des Time International Magazine einen sehr interessanten Artikel (pp. 26-29), der den gemeinsam geführten Kampf der Gouverneure gegen die Ausbreitung des Virus, angeführt von Gov. Logan, Maryland, beschreibt. Wenn also die amerikanische Bevölkerung noch relativ glimpflich davonkommt, so ist es hauptsächlich deren unermüdlichem Einsatz zu verdanken.

Wohingegen der Verbrecher Trump weiter seine weltfremden Aussagen in die Welt tragen kann, dank Medien und Social Media, jede Verantwortung von sich weist, Beschuldigungen ausspricht und die Akteure im Hintergrund dazu anleitet 'Gott und die Welt' für die Misere verantwortlich zu machen und damit noch mehr (unnötige) Konflikte zu provozieren.

Man (die internationale Presse) müsste ihm das Podium entziehen, nicht mehr über seine Auswüchse berichten, und sich stattdessen in der Berichterstattung auf die Menschen konzentrieren die in den U.S.A einen Zweifrontenkrieg führen müssen: Das Virus und den Präsidenten samt Verwandten, die Posten bekleiden für die sie keinerlei Eignung besitzen. (Mr. Kushner - Berater und Schwiegersohn, et. al.)

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