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Ende einer Scharia-PraxisWarum Saudi-Arabien ausgerechnet jetzt das Auspeitschen abschafft

Das plötzliche Dekret des saudischen Königshofes soll offenbar Diskussion über Hafttod eines prominenten Bürgerrechtlers übertünchen.

Mohammed bin Salman
Kronprinz Mohammed bin Salman © AP
 

Jahrzehntelang war es ein Reizthema für internationale Menschenrechtsorganisationen. Am Samstag, hinein in die Stille des Corona-Ramadan, kam nun plötzlich die Wende. „Saudi-Arabien verbietet das Auspeitschen“, titelten die Zeitungen des Königreiches. Die Justiz habe von „höheren Autoritäten“ die Anweisung erhalten, stattdessen nur noch Haftstrafen oder Geldstrafen zu verhängen, hieß es. Damit eliminiert die Heimat des Propheten Mohammed erstmals dieses abstoßende Kapitel ihrer Scharia-Praxis. Andere Körperstrafen wie das Amputieren von Gliedmaßen bei Dieben, Vergewaltigern oder Mördern bleiben allerdings erlaubt. Zudem ließ Riad im vergangenen Jahr nach Angaben von Amnesty International 184 Menschen hinrichten – mehr als jemals zuvor.

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Danke für Ihr Verständnis.

pescador
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Auspeitschen

Dass man sich in der heutigen Zeit überhaupt mit so einem Thema auseinandersetzen muss. Aber anscheinend sind gewisse Völker und Regionen dieser Erde in ihrer kulturellen und politischen Entwicklung noch sehr rückständig.

Hildegard11
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Die AI ....

...bräuchte es in Europa gar nicht geben. Die Organisation soll sich lieber auf solche Länder konzentrieren.

Shiba1
1
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Nur,

dort haben sie keine Meter