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Wie Selbstlob riechtKlopfen der eigenen Schulter ist noch keine Arbeitsleistung

Sein eigenes Räucherkerzchen sein - erstrebenswert?

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Mr. Trump und sein größter Fan
Mr. Trump und sein größter Fan © (c) APA/AFP/OLIVIER DOULIERY
 

Vor einigen Tagen pries also Donald Trump, America's First und als solcher stets sehr ergriffen von sich selbst, in der Rede zur Nation seine Politik. Wobei das Wort "Lob" hier den Kern nicht mehr trifft. Wäre er nicht schon verheiratet, der Präsident würde vermutlich sich selbst ehelichen. Kernaussage seines ermüdenden Wahlkampf-Sermons (dieses Mal reichten 140 Zeichen nicht): Die USA waren vor ihm recht kümmerlich, erst er – und nur er, wohlgemerkt! – ließ sämtliche 50 Sterne in seinem Land aufgehen.

Nun, allgemein gehen die Meinungen zum Selbstlob auseinander: Psychologen sagen, ein wenig davon muss sein – und haben damit wohl nicht unrecht. Insgesamt möge man das Massieren der eigenen Schulter nicht mit Vollzeit-Arbeitsleistung verwechseln. Nur noch sein persönliches Räucherkerzchen sein, wenn sonst wieder alle Fans verhindert sind? Analog-Anerkennung? Im Narziss-Bauchladen Bewunderung nur für sich selbst?

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