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US-WahlkampfJoe Biden bringt Michelle Obama als Vize für sich ins Spiel

Der demokratische US-Präsidentschaftsbewerber hat die Ex-First-Ladyals Kandidatin für die Vizepräsidentschaft ins Gespräch gebracht.

Barack und Michelle Obama mit Joe und Jill Biden
Barack und Michelle Obama mit Joe und Jill Biden © (c) AP (Carolyn Kaster)
 

Der demokratische US-Präsidentschaftsbewerber Joe Biden hat Ex-First-Lady Michelle Obama als Kandidatin für die Vizepräsidentschaft ins Gespräch gebracht und damit für viel Wirbel im Netz gesorgt. "Sicher hätte ich Michelle gerne als Vizepräsidentin", hatte Biden Medienberichten zufolge am Dienstag bei einer Wahlkampfveranstaltung im Mittleren Westen der USA gesagt.

Das an eine schwarze US-Leserschaft gerichtete Online-Magazin "The Root", bezeichnete den Vorstoß als "Wunschdenken" und Biden selbst als einen "armen, einfältigen Trottel". Twitter-Nutzer spotteten, es handle sich um einen verzweifelten Versuch Bidens, seine Wahlkampagne zu retten.

Ernsthaftigkeit unklar

Wie ernst es Biden mit seinem Vorschlag meint, war zunächst unklar. Der Demokrat hatte Berichten zufolge bereits bei einem Talkshow-Auftritt im September gewitzelt, er werde Michelle Obama fragen, ob sie mit ihm zur Wahl antreten wolle. Später sagte er: "Ich meine es nicht ernst. Michelle, ich meine es nicht ernst."

Biden gilt als Mann mit guten Chancen, von den Demokraten als Herausforderer von Amtsinhaber Donald Trump als Präsidentschaftskandidat bei der Wahl im November aufgestellt zu werden.

Joe Biden says he’d want Michelle Obama to be his running mate

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