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Massimo Cacciari"Wir leben in einer Epoche der kleinen Meerjungfrauen"

Statt auf den radikalen Wandel mit radikalen Antworten zu reagieren, habe Europas Sozialdemokratie sich treiben lassen, sagt der Philosoph und frühere Bürgermeister von Venedig, Massimo Cacciari.

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© Stefan Winkler
 

Herr Cacciari, was hat Sie in Ihrem Leben mehr in den Bann geschlagen: die Philosophie oder die Politik?MASSIMO CACCIARI: Die Philosophie war für mich seit jeher mit dem aufmerksamen Studium sozialer und politischer Phänomene und mit politischem Engagement verbunden. Das ist nicht neu. Die westliche Philosophie entsteht auf diese Weise. Sie befasst sich gleichsam von Geburt an mit Politik und beginnt sich erst mit dem Hellenismus davon zu lösen. Ein großer Theoretiker dieses Rückzugs ist Epikur. Aber die Stoiker in Rom bleiben der Politik verpflichtet. Man denke nur an Cicero und Seneca. Aber auch Dante und Hegel interessierten sich für Politik.

Kommentare (1)

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Sam125
0
13
Lesenswert?

Massimo Cacciari!

wie wahr,wie wahr! Ich glaube,mehr braucht man dazu nicht zu sagen!!!

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