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Trotz ProtestenFrankreichs Regierung will Pensionsreform durchziehen

Trotz der massiven Proteste gegen die geplante Pensionsreform will Präsident Emmanuel Macron an den Plänen festhalten. Aber auch die Gegenseite will nicht locker lassen. Der Eiffelturm bleibt heute erneut geschlossen.

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Emmanuel Macron © APA/AFP/LUDOVIC MARIN
 

Der französische Ministerrat will heute unter Leitung von Staatspräsident Emmanuel Macron die umstrittene Pensionsreform in die Wege leiten. Macron will damit die mehr als 40 unterschiedlichen Pensionssysteme Frankreichs vereinheitlichen und das Milliarden-Defizit der Pensionskassen abbauen. Die Gewerkschaften fürchten massive Einschnitte und haben erneut zu landesweiten Protesten aufgerufen.

Unter anderem bei der Pariser U-Bahn werden massive Störungen erwartet. Auch Lehrer, Anwälte und Polizisten wollen sich den seit gut 50 Tagen anhaltenden Streiks anschließen. Der internationale Bahnverkehr sollte aber anders als in den vergangenen sieben Wochen weitgehend reibungslos laufen.

Der Aufruf zu einem neuen Massenprotest gegen die geplante Pensionsreform in Frankreich trifft erneut auch Touristen. Der Eiffelturm blieb am Freitag geschlossen. Der Vorplatz sei aber geöffnet, teilte die Pressestelle des Pariser Wahrzeichens mit.

 

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