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WeltweitImmer mehr Frauen an den Hebeln der Macht

Die gläserne Decke ist nun auch in Griechenland durchbrochen, vier EU-Staaten haben derzeit Regierungschefinnen.

Ekaterini Sakellaropoulou
Ekaterini Sakellaropoulou © APA/AFP/Eurokinissi/VASSILIS REM
 

Zwar gibt es immer wieder Rückschläge, aber der Trend ist eindeutig: International schaffen es immer mehr Frauen in der Politik bis ganz nach oben. So wählte das griechische Parlament am Mittwoch erstmals eine Frau, die bisherige Gerichtspräsidentin Ekaterini Sakellaropoulou, zur Staatspräsidentin. Österreich hatte von Mai 2019 bis Jänner mit Brigitte Bierlein erstmals eine Bundeskanzlerin.

In Deutschland fragt sich unterdessen so manches Kind, ob auch Männer "Bundeskanzlerin" werden dürfen. Schließlich lenkt Angela Merkel bereits seit dem Jahr 2005 die Geschicke des größten EU-Staates. Merkel spielte damals die Rolle der Eisbrecherin, saß sie doch zu Beginn als einzige Frau am Tisch der Mächtigen in der Europäischen Union.

Vier EU-Staaten werden von Frauen regiert

Das ist aber auf absehbare Zeit vorbei. Aktuell werden vier EU-Staaten von Frauen regiert: Dänemark (Mette Frederiksen),

DENMARK-IRAQ-IRAN-US-UNREST
Mette Frederiksen Foto © APA/AFP/Ritzau Scanpix/NIELS CHR

Deutschland (Angela Merkel),

Angela Merkel Foto © AP

Belgien (Sophie Wilmes)

BELGIUM-BUSINESS-AWARD
Sophie Wilmes Foto © APA/AFP/BELGA/THIERRY ROGE

und Finnland (Sanna Marin)

ESTONIA-FINLAND-POLITICS-DIPLOMACY
Sanna Marin Foto © APA/AFP/RAIGO PAJULA

 

. Außerdem ist seit Dezember 2019 mit Ursula von der Leyen erstmals eine EU-Kommissionspräsidentin bei den EU-Gipfeln dabei.

Ursula von der Leyen Foto © AP

Das Nicht-EU-Land Norwegen hat seit 2013 die konservative Politikerin Erna Solberg als Ministerpräsidentin, in Island regiert seit Dezember 2017 Katrin Jakobsdottir, im EU-Beitrittsland Serbien seit Juni 2017 Ana Brnabic. In der Schweiz, wo der Vorsitz in der Regierung alljährlich wechselt, ist heuer Umweltministerin Simonetta Sommaruga Bundespräsidentin. Im Kleinstaat San Marino ist Mariella Mularoni eine der beiden derzeitigen Kapitänsregentinnen.

Auch repräsentative Ämter

Nur repräsentative Befugnisse haben die Präsidentinnen von Estland und der Slowakei, Kersti Kaljulaid und Zuzana Caputova. "Außer Konkurrenz", weil durch Erbfolge bestimmt, laufen das britische Staatsoberhaupt, Elizabeth II., sowie die dänische Königin Margrethe II.

Außerhalb Europas amtieren derzeit in Neuseeland (Jacinda Ardern), Namibia (Saara Kuungogelwa-Amadhila), Bangladesch (Sheikh Hasina) und Barbados (Mia Mottley) Ministerpräsidentinnen. In Myanmar ist Friedensnobelpreistägerin Aung San Suu Kyi De-Facto-Regierungschefin.

Präsidentinnen haben derzeit Äthiopien (Sahle-Work Zewde), Bolivien (Jeanine Anez), Georgien (Salome Surabischwili), Nepal (Bidhya Devi Bhandari), Singapur (Halimah Jacob) und Taiwan (Tsai Ing-wen) sowie die Inselstaaten Marshall-Inseln (Hilda Heine) und Trinidad und Tobago (Paula Mae Weekes).

Kommentare (2)

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Nina2006
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Das kann nicht gutgehen !

Zu viele Frauen machen es nicht aus. Gute Denker sind nicht unbedingt in der Politik. Aber wer hört das schon gern ?

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Geerdeter Steirer
0
3
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Das stimmt vollkommen ............

jedoch, wie gesagt, akzeptieren und hören wollen es die wenigsten !!

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