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Deutscher BundestagOrganspenden bleiben an Zustimmung gebunden

Nach einer beidseitig sehr emotional geführten Debatte lehnte der Bundestag einen Vorstoß ab, Organspenden - so wie in Österreich - allgemein zu erlauben, wenn kein ausdrücklicher Widerspruch vorliegt.

© APA (AFP)
 

Organspenden bleiben in Deutschland weiterhin nur mit ausdrücklicher Zustimmung erlaubt. Der Bundestag lehnte am Donnerstag einen Vorstoß einer Abgeordnetengruppe um Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ab, dieses Prinzip umzukehren. Die Gruppe hatte eine doppelte Widerspruchslösung vorgeschlagen, wonach künftig - wie in Österreich - jeder Bürger als Spender gelten sollte, außer er oder sie widerspricht zu Lebzeiten dieser Grundregel.

Kommentare (4)
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rebuh
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6
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Eigentlich ganz einfach

Wer Organspende ablehnt, sollte im Bedarfsfall auch von einer Organtransplanton ausgeschlossen werden. Die Wahrscheinlichkeit das man ein Organ benötigt ist wesentlich größer als das man als Spender in Frage kommt!

crawler
3
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Das Problem wird

nicht immer die Organentnahme per se sein, sondern dass man nicht einsieht, dass andere gute Geschäfte damit machen. Auch eine Leiche gehört nicht der Öffentlichkeit.

tenke
1
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1:0 für Österreich.

Da dürfen wir unser System endlich positiv erwähnen.

shorty
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Organspende

Unabhängig von der Sinnhaftigkeit. In Deutschland heißt es berechtigter Weise "Organspende". Denn dort muß ich, wie beim Spenden üblich, etwas tun. In Österreich müsste es eigentlich "Organdiebstahl" heissen. Oder was würden Sie sagen, wenn ihnen jeder in die Brieftasche greifen dürfte, wenn sie sich nicht vorher in ein Register eintragen haben lassen.